Aston Villa und Fulham haben beide Interesse am Mittelfeldspieler von Bournemouth, Marcus Tavernier, bekundet, während Liverpool den 27-Jährigen nun ebenfalls beobachtet, wie TEAMtalk berichtet. Die Vereine haben erste Anfragen bezüglich der Verfügbarkeit von Tavernier gestellt, der unter Andoni Iraola eine produktive Saison für die 'Cherries' absolvierte und zu 11 Toren beitrug.
Tavernier hat in 280 Profispielen 74 Tore und Vorlagen erzielt und damit die Aufmerksamkeit von Vereinen auf sich gezogen, die ihre Offensivoptionen verstärken wollen. Villa erwägt kreative Verstärkungen im Mittelfeld, während Spekulationen über die Zukunft von Morgan Rogers kursieren, der angeblich das Interesse von Arsenal, Chelsea und Manchester City weckt. Tavernier's Vielseitigkeit und seine Erfahrung in der Premier League werden vom Scouting-Team von Villa als wertvolle Eigenschaften angesehen.
Fulham, das die Ankunft des neuen Cheftrainers Álvaro Arbeloa erwartet, erkundet ebenfalls potenzielle Neuzugänge. Die 'Cottagers' suchen einen Ersatz für die Kreativität, die mit dem Abgang von Harry Wilson zu Leeds United verloren gegangen ist, und sehen Tavernier als einen Spieler, der diese Lücke füllen kann. Seine Fähigkeit, sowohl Tore als auch Vorlagen zu liefern, entspricht den Bedürfnissen von Fulham für die neue Saison.
Trotz des Interesses anderer Premier League-Vereine ist Bournemouth derzeit nicht bereit, Tavernier zu verkaufen. Der Spieler hat noch drei Jahre Vertrag und der Verein ist entschlossen, den Kern seiner Mannschaft unter dem neuen Trainer Marco Rose zu halten. Diese Haltung spiegelt seine jüngste Ablehnung von Angeboten für Alex Scott wider und zeigt ein klares Bekenntnis zur Bindung wichtiger Spieler.
Auch Newcastle United beobachtet angeblich Tavernier's Situation, während das Interesse von Liverpool durch Iraola's kürzlichen Wechsel nach Anfield geweckt wurde. Iraola, der Tavernier zuvor bei Bournemouth trainierte, schätzt den Spieler sehr. Bislang haben weder Newcastle noch Liverpool jedoch formelle Angebote abgegeben, verfolgen die Entwicklungen aber genau. Bournemouth bleibt entspannt in Bezug auf die Situation und priorisiert Stabilität, während sich Rose auf seine erste Saison als Trainer vorbereitet.



