Dusan Vlahovic führt heute entscheidende Gespräche mit den Verantwortlichen von Juventus bezüglich seiner Zukunft beim Verein, wie aus italienischen Berichten hervorgeht. Der 26-jährige serbische Stürmer traf, begleitet von seinem Vater und Berater Milos, Giovanni Ottolini (Sportdirektor), Damien Comolli (CEO) und Giorgio Chiellini (Technischer Direktor) von Juventus im Trainingszentrum von Continassa.
Das Treffen findet statt, da Vlahovics Vertrag in 27 Tagen ausläuft, was ihn zu einem freien Spieler machen würde. Juventus soll ihm einen Vertrag im Wert von 6 Millionen Euro pro Jahr plus Boni angeboten haben, eine deutliche Reduzierung gegenüber seinen derzeitigen Einnahmen. Der Verein hat dies als ein „Nimm es oder lass es“-Angebot präsentiert und sucht nach einer Lösung nach einer Saison, die sowohl von Frustration als auch von vielversprechenden Leistungen des Spielers geprägt war.
Vlahovic erlitt eine durchkreuzte Saison aufgrund einer schweren Adduktorenverletzung, die er im November erlitt und die eine Operation und eine vier monatige Ausfallzeit erforderte. Trotz dieses Rückschlags beendete er die Saison stark und erzielte 10 Tore in seinen letzten Einsätzen – eine Bilanz, die den kombinierten Toren von Jonathan David und Lois Openda entsprach, wenn auch in weniger Spielen. Diese Tore, darunter ein Viererpack in Spielen gegen Verona, Lecce und Torino, haben das Interesse mehrerer europäischer Vereine geweckt.
Bayern München, Chelsea, Barcelona und Newcastle United sollen die Möglichkeit eines Vertrags mit Vlahovic als freiem Spieler ausgelotet und substanzielle Vertragsboni und Agenturprovisionen angeboten haben. Quellen deuten jedoch darauf hin, dass keiner dieser Vereine den Spieler vollständig überzeugt hat. Sollte Vlahovic das Angebot von Juventus ablehnen, verfolgt der Verein aktiv Randal Kolo Muani als möglichen Ersatz, wobei bereits wieder Kontakt mit Paris Saint-Germain aufgenommen wurde. Kolo Muani verbrachte zuvor sechs Monate auf Leihbasis bei Juventus und erzielte dort 10 Tore. Er ist bestrebt, zurückzukehren. Juventus beobachtet auch Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace als alternative Option. Das Ergebnis des heutigen Treffens wird entscheiden, ob Luciano Spalletti Vlahovic in der nächsten Saison zur Verfügung haben wird, oder ob der Verein sich an Kolo Muani wenden wird, um den Angriff anzuführen.



