Alessandro Bastoni, Verteidiger von Inter, weckt das Interesse des saudischen Vereins Al-Hilal, wie sein Agent Tullio Tinti gegenüber Sky Sport mitteilte. Der Verteidiger, der noch zwei Jahre Vertrag bei Inter hat, könnte unter dem ehemaligen Inter-Trainer Simone Inzaghi bei Al-Hilal wiedervereint werden. Tinti betonte Bastonis Bekenntnis zu Inter und erklärte, er sei “total verliebt” in den Verein und respektiere seinen aktuellen Vertrag.
Allerdings räumte Tinti ein, dass Gespräche beginnen könnten, sollte Al-Hilal ein Angebot unterbreiten, das sowohl für Inter als auch für den Spieler akzeptabel ist. Er wies darauf hin, dass die aktuellen Spekulationen nicht ausreichen, um ernsthafte Verhandlungen einzuleiten. Bastoni ist seit seinem Wechsel von Atalanta im Jahr 2017 eine wichtige Figur bei Inter und wurde zu einem Leistungsträger in der Verteidigung, mit dem Gewinn des Serie-A-Titels im Jahr 2021.
Tinti sprach auch über eine schwierige Phase für Bastoni und bezog sich dabei auf einen umstrittenen Vorfall mit Juventus zu Beginn der Saison. Er führte das Problem auf “falsche Regeln” zurück und lobte Bastonis Widerstandsfähigkeit, die Herausforderung zu meistern, wobei er seine starke Persönlichkeit und sein Engagement für Inter hervorhob. Der Vorfall soll eine strittige Kartenfrage während eines Spiels gegen Juventus beinhaltet haben.
Zusätzlich zu den Informationen über Bastoni ging Tinti auch auf die Möglichkeit ein, dass Andrea Pirlo die Nachfolge als Trainer der italienischen Nationalmannschaft antritt. Er erklärte, dass Pirlo und Paolo Maldini “die gleiche Sprache sprechen”, da sie zuvor zusammen gespielt haben und regelmäßig in Kontakt stehen. Maldini wird voraussichtlich eine wichtige Rolle bei der Ernennung des neuen Nationaltrainers spielen. Der Italienische Fußballverband erwägt Pirlo als potenziellen Kandidaten, falls die Bemühungen um Pep Guardiola scheitern sollten.
Sollte Pirlo ernannt werden, wäre er das zweite Mitglied der italienischen Weltmeistermannschaft von 2006, das die Nationalmannschaft trainiert, nach Gennaro Gattuso. Pirlo war als Trainer unter anderem bei Juventus tätig, wo er die Coppa Italia und die Supercoppa Italiana gewann, aber später aufgrund unbeständiger Leistungen in der Liga entlassen wurde.




