
Augsburg sichert sich mit Unentschieden gegen Frankfurt den Bundesliga-Verbleib
Augsburg hat sich am Samstag nach einem 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt im WWK Arena rechnerisch den Verbleib in der Bundesliga gesichert. Der Punkt, kombiniert mit der Niederlage von St. Pauli gegen Heidenheim, garantiert den Fuggerstädtern eine 14. Saison in Folge im Oberhaus. Dem Spiel ging eine Würdigung des ehemaligen Augsburg-Torhüters Alex Manninger voraus, der diese Woche im Alter von 48 Jahren verstorben ist.
Anton Kade brachte die Gastgeber kurz vor der Halbzeitpause in Führung, nachdem ein Versuch von Michael Gregoritsch den Pfosten getroffen hatte. Eintracht Frankfurt, bei der bereits Januar-Neuzugang Love Arrhov das Holz getroffen hatte, gelang durch Ritsu Doan der Ausgleich in der zweiten Halbzeit. Das Tor des japanischen Flügelspielers fiel kurz nachdem er eine Gelbe Karte erhalten hatte, die ihn für Frankfurts nächstes Spiel gegen den HSV sperrt.
Das Ergebnis verlängert die Heim-Serie der Augsburger ohne Sieg auf drei Spiele, beendet aber vor allem die letzten Abstiegssorgen. Frankfurts Torhüter Michael Zetterer bewahrte den Punkt mit einer starken Parade in der Schlussphase gegen Ex-Frankfurter Marius Wolf. Das Unentschieden bringt Eintracht Frankfurt zurück auf den siebten Platz, allerdings nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem geplanten Spiel zwischen Freiburg und Borussia Dortmund.
Für Augsburg stellt der Klassenerhalt eine bedeutende Leistung in einer Übergangssaison dar. Der Verein investierte im Winter in mehrere Neuzugänge, darunter Torschütze Kade und Gregoritsch, deren Beiträge in der entscheidenden Phase entscheidend waren. Trainer Enrico Maaßen wird nun eine stabilere Saison planen, wobei der unmittelbare Druck des Abstiegskampfes nun wegfällt.
Frankfurts Fokus liegt nun ganz auf der Sicherung der europäischen Qualifikation für die nächste Saison. Derzeit auf dem letzten Platz für die Europa Conference League, liegt ihr Schicksal mit zwei verbleibenden Spielen in ihren eigenen Händen. Die Leistung der Winterzugänge wie Arrhov, der bei seinem Startelf-Debüt aktiv war, gibt Hoffnung für die Zielgerade, während sie auf eine Rückkehr in den internationalen Wettbewerb abzielen.



