
Bayer Leverkusen zieht Rückkaufklausel über 6 Millionen Euro für Kerim Alajbegovic
Bayer Leverkusen wird den bosnischen Nationalspieler Kerim Alajbegovic diesen Sommer von RB Salzburg zurückholen, nachdem der Bundesligist die im Vertrag des Flügelspielers vereinbarte Rückkaufklausel über 6 Millionen Euro gezogen hat. Der 18-Jährige, der Salzburg 2025 für 2 Millionen Euro verlassen hatte, entwickelte sich zum Schlüsselspieler der österreichischen Meister – ein Grund für Leverkusen, die Rückholaktion vor dem Auslaufen der Klausel zu beschleunigen.
Alajbegovic erzielte in dieser Saison sieben Tore und zwei Vorlagen in 20 Bundesliga-Einsätzen. In der Europa League überzeugte er mit einem Doppelpack gegen Basel und einer Vorlage gegen Aston Villa. Seine Leistungen brachten ihm sechs Länderspieleinsätze (ein Tor) für Bosnien-Herzegowina ein und weckte das Interesse mehrerer europäischer Top-Klubs.
Leverkusen hatte die Rückkaufoption ursprünglich vereinbart, um die Entwicklung des Talents weiter zu steuern. Der Bundesliga-Vizemeister muss nun über die Einsatzplanung entscheiden: Trotz der erwarteten Integration in den Profikader bleibt eine Leihe im Raum, falls sich im offensivstarken Kader keine ausreichende Spielpraxis ergibt.
Das Geschäft ist strategisch ein Gewinn für beide Vereine: Salzburg vervierfacht die ursprüngliche Investition, Leverkusen holt ein aufstrebendes Talent unterhalb des aktuellen Marktwerts zurück. Alajbegovic’ Transfer setzt Bayers Strategie fort, Jungspielteure zunächst extern entwickeln zu lassen, bevor sie im Bundesliga-Team integriert werden.


