Der FC Bayern München wird keine weiteren Ergänzungen für seinen Kader in diesem Sommer vornehmen, bestätigte Sportdirektor Max Eberl bei der Vorstellung des neuen Spielers Nathaniel Brown. Der Verein hat bereits über 100 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben, darunter Brown, Ismael Saibari und die endgültige Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye.
Eberl ging auf weit verbreitete Transfergerüchte ein und erklärte: „Ich musste jedes Mal lächeln, wenn ich diesen Sommer über Transfergerüchte gelesen habe… Es stimmt absolut nichts an diesen Gerüchten.“ Er betonte, dass die Verpflichtungen von Brown und Saibari die Geschäfte des FC Bayern für dieses Transferfenster effektiv abgeschlossen hätten und wies Spekulationen über zahlreiche andere Spieler zurück.
Brown, ein Linksverteidiger, kommt für eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt. Eberl hob das Potenzial des Spielers hervor und bemerkte, dass er von Browns Leistungen, insbesondere bei der jüngsten Weltmeisterschaft, beeindruckt gewesen sei. Er lobte Browns Intelligenz und Vielseitigkeit und deutete an, dass er eine wertvolle Bereicherung für das Team sein wird.
Auch Gerüchte über einen möglichen Abgang von Alphonso Davies wurden von Eberl angesprochen, der einen Wechsel des kanadischen Nationalspielers kategorisch ausschloss. Er wies auf die bereits vorhandene Tiefe im Kader des FC Bayern auf der Position des Linksverteidigers hin, mit Konrad Laimer, Josip Stanišić, Luis Díaz, Arijon Ibrahimović und Brown, die alle in der Lage sind, auf dieser Position zu spielen.
Eberl klärte auch, dass der FC Bayern ursprünglich die Verpflichtung eines Linksaußen in Betracht gezogen hatte, sich aber letztendlich dagegen entschieden hatte, da Saibari und Brown mehr Flexibilität böten. Er wies auch Spekulationen zurück, die Michael Olise, derzeit bei Crystal Palace, mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung brachten, und erklärte, dass der Verein den Kontakt zum Spieler aufrechterhalten habe und er voraussichtlich nach seinem Urlaub zurückkehren werde.
Allerdings bestätigte Eberl, dass drei Spieler frei sind, den Verein zu verlassen: Sacha Boey, João Palhinha und Bryan Zaragoza. Er erklärte, dass diese Spieler nicht in den Plänen des FC Bayern vorgesehen seien und es ihnen schwerfallen würde, Spielzeit zu bekommen, wenn sie im Verein blieben. Die Situation von Palhinha war nach widersprüchlichen Interviews mit Eberl nach einer Niederlage im Vorbereitungsspiel Gegenstand von Diskussionen.
Diese Bestätigung beendet einen Sommer mit erheblicher Aktivität für den FC Bayern, während sich der Verein darauf vorbereitet, in dieser Saison auf allen Ebenen um Titel zu kämpfen. Der Fokus liegt nun auf der Integration der neuen Spieler und der Maximierung des Potenzials des bestehenden Kaders.




