Die Verfolgung von Said El Mala, dem Stürmer des 1.FC Köln, durch Borussia Dortmund wird komplizierter, da der Bundesligist seinen Preis im Laufe des Transferfensters erhöhen möchte. Laut einem Bericht in BILD haben sich die internen Diskussionen bei Köln darauf konzentriert, den Wert von El Mala zu steigern, da die Zeit, um einen Ersatz zu finden, knapp wird. Der Verein befürchtet, dass ein später Verkauf ihm nicht genügend Zeit lassen würde, eine geeignete Alternative zu finden.
Diese Entwicklung gefährdet möglicherweise die Chancen von Dortmund, den 24-Jährigen zu verpflichten, wobei der Preis potenziell die zuvor gemeldeten 50 Millionen Euro übersteigen könnte. Der Kaderplaner von Köln, Tim Steidten, betonte die komfortable Position des Vereins und erklärte, El Mala „ist ein Spieler des 1.FC Köln und fühlt sich hier sehr wohl“, und dass es „absolut keinen Grund gibt, im Moment über etwas anderes zu sprechen“. Steidtens Kommentare deuten darauf hin, dass Köln derzeit nicht verhandlungsbereit ist.
El Mala hat sich seit seinem Wechsel zum Verein zu einem Schlüsselspieler für Köln entwickelt und sich als konstanter Torschütze und kreativer Impulsgeber etabliert. In der vergangenen Saison trug er maßgeblich zum Angriffspiel von Köln bei, erzielte 11 Tore und lieferte 7 Vorlagen in der Bundesliga. Seine Leistungen haben die Aufmerksamkeit mehrerer Top-Vereine auf sich gezogen, wobei Dortmund als Favorit hervorgegangen ist.
Dortmund hatte bereits 2024 versucht, El Mala zu verpflichten, wobei Sport Bild berichtete, dass eine medizinische Untersuchung geplant gewesen sei. Dieser Deal scheiterte letztendlich an unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen, wobei Dortmund 150.000 Euro bot, während Köln 200.000 Euro entgegenhielt. Die aktuelle Situation stellt eine deutliche Steigerung der finanziellen Forderungen von Köln dar, die den gestiegenen Wert von El Mala und die wahrgenommene finanzielle Stärke von Dortmund widerspiegelt. Die Fähigkeit von Dortmund, sein Angebot schnell zu erhöhen, wird wahrscheinlich darüber entscheiden, ob sie die Unterschrift des Spielers sichern können, bevor sich das Transferfenster schließt. Eine erfolgreiche Verpflichtung würde die Offensivoptionen von Dortmund vor einer herausfordernden Saison stärken, während Köln die Mittel schnell wiederinvestieren müsste, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.




