Bayern München hat das Angebot von Manchester United in Höhe von 40 Millionen Euro für Stürmer Marcus Rashford ausgeglichen, wie Christian Falk über The Sun berichtet. Diese Entwicklung kommt, nachdem Rashford die letzte Saison als Leihspieler beim FC Barcelona verbracht hat, wo er 14 Tore erzielte und 12 Vorlagen für den katalanischen Verein gab.
Trotz eines produktiven Leihaufenthalts am Camp Nou wird Barcelona wahrscheinlich kein dauerhaftes Angebot abgeben, da es die Bewertung von Manchester United nicht erfüllen kann und stattdessen eine weitere Leihe anstrebt. United hat auf seinen Forderungen bestanden und eine beträchtliche Ablösesumme für den 28-jährigen Rashford gefordert. Das Angebot von Bayern München in Höhe von 40 Millionen Euro entspricht nun diesem überarbeiteten Preis.
Ein erhebliches Hindernis bleibt jedoch bestehen: Rashfords Gehaltsforderungen. Der Spieler verdient derzeit schätzungsweise 19,5 Millionen Euro pro Saison, eine Summe, die Bayern München nicht bereit ist zu zahlen, da es ihn eher als Kaderergänzung denn als garantierten Stammspieler betrachtet. Dies steht im Gegensatz zu Rashfords Bereitschaft, eine Gehaltskürzung zu akzeptieren, um einen Wechsel zum FC Barcelona zu erleichtern, ein Zugeständnis, das er für Bayern bisher nicht machen wollte.
Auch das Interesse des FC Barcelona an Rashford hat nach der jüngsten Verpflichtung von Anthony Gordon von Newcastle United für 80 Millionen Euro nachgelassen. Gordon soll eine ähnliche Rolle wie Rashford einnehmen, was Zweifel daran aufkommen lässt, wo der Leihspieler von Manchester United in die Pläne von Hansi Flick am Camp Nou passen würde. Der Verein priorisiert derzeit die Suche nach einem Ersatz für den scheidenden Stürmer Robert Lewandowski, wobei Julian Alvarez von Atlético Madrid ein Schlüsselziel ist.
Manchester United hat dem FC Barcelona bis zum 15. Juni Zeit gegeben, um über einen möglichen dauerhaften Transfer von Rashford zu entscheiden. Der Spieler selbst drängt nicht auf eine schnelle Lösung, sondern profitiert vom offenen Transferfenster und potenziellen weiterem Interesse. Ein Wechsel zum FC Bayern würde Rashford die Möglichkeit bieten, an der Seite von Harry Kane zu spielen, aber Berichten zufolge konzentriert er sich weiterhin darauf, einen dauerhaften Vertrag beim FC Barcelona zu sichern.




