Ismael Saibari kämpft darum, für das Viertelfinalspiel der Weltmeisterschaft zwischen Marokko und Frankreich am Donnerstag einsatzbereit zu sein, nachdem er sich beim Achtelfinalsieg gegen Kanada eine Muskelverletzung zugezogen hat.
Der 22-Jährige wurde in der ersten Halbzeit des 3:0-Sieges gegen Kanada ausgewechselt, was Bedenken hinsichtlich seiner Verfügbarkeit für das entscheidende Spiel gegen Les Bleus aufwarf. Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Verletzung nicht schwerwiegend ist, aber seine Genesung bleibt laut mehreren Berichten ungewiss.
Saibari, der kürzlich einen Wechsel zum FC Bayern München sicherstellte, fehlte am Dienstag beim Training Marokkos und absolvierte ein Rehabilitationsprogramm unter der Aufsicht des medizinischen Personals der Nationalmannschaft. Seine Abwesenheit wirft einen Schatten auf Marokkos Offensivoptionen gegen die amtierenden Weltmeister.
Sollte Saibari nicht rechtzeitig genesen, wird erwartet, dass Soufiane Rahimi die marokkanische Angriffslinie anführt, nachdem er bereits seine Torgefährlichkeit bewiesen hat, indem er nach seiner Einwechslung gegen Kanada traf. Rahimis Einberufung würde einen direkten Ersatz für den zum FC Bayern München wechselnden Mittelfeldspieler darstellen.
Marokko hat auch Bedenken hinsichtlich des Innenverteidigers Chadi Riad, der das Spiel gegen Kanada komplett verpasste. Redouane Halhal steht bereit, Riad zu ersetzen, falls sich der Verteidiger nicht rechtzeitig zum Viertelfinale wieder fit meldet.
Saibari hat sich während dieser Weltmeisterschaftskampagne zu einem Schlüsselspieler für Marokko entwickelt und seine Vielseitigkeit und Offensivstärke unter Beweis gestellt. Er spielt derzeit beim PSV Eindhoven, wo er sich zu einem Stammspieler entwickelt hat und mit Toren und Vorlagen aus dem Mittelfeld beiträgt. Der Wechsel zum FC Bayern München, der vor der Weltmeisterschaft bestätigt wurde, soll im Sommer stattfinden.
Marokkos unerwarteter Weg ins Viertelfinale war ein Höhepunkt des Turniers, und das Team hofft, so viele Schlüsselspieler wie möglich fit zu haben, während es sich auf die Begegnung mit einer formidablen französischen Mannschaft vorbereitet. Ein vollständig fitter Kader würde ihre Chancen, in der Konkurrenz weiterzukommen, deutlich erhöhen.




