Borussia Dortmund wird voraussichtlich David Blacha, den ehemaligen Leiter Fußball beim SV Elversberg, im Sommer verpflichten, wie Ruhr Nachrichten berichtet. Der 35-Jährige wird sich mit seinem ehemaligen Kollegen Nils-Ole Book wiedervereinigen, dem neuen Leiter Scouting des BVB. Die genaue Rolle, die Blacha innerhalb der Vereinsstruktur einnehmen wird, ist noch nicht finalisiert.
Book hatte es bewusst unterlassen, seinen langjährigen Kollegen sofort mitzubringen, um ihren ehemaligen Verein zu respektieren. Der Bericht deutet jedoch darauf hin, dass Blacha nun voraussichtlich Book ins Westfalenstadion folgen wird, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Diese potenzielle Verpflichtung steht im Einklang mit früheren Spekulationen, die die deutsche Publikation Kicker Anfang April veröffentlichte.
Das Duo entwickelte während ihrer gemeinsamen Zeit beim Verein im Saarland eine starke Arbeitsbeziehung. Ihre Zusammenarbeit wird als maßgeblich für den jüngsten Erfolg von Elversberg angesehen, der knapp am Aufstieg in die Bundesliga vorbeischrammte und derzeit auf dem vierten Platz der 2. Bundesliga steht.
Blachas Karriereentwicklung bei Elversberg führte ihn von einer Scouting-Rolle zur Position des Leiters Fußball, wodurch er umfassende Erfahrungen in der Spieleridentifizierung und Kaderplanung sammeln konnte. Die genaue Rolle, für die er innerhalb der Dortmunder Sportstruktur in Frage kommt, ist laut dem Bericht von Ruhr Nachrichten noch unentschieden.
Für Dortmund stellt dieser Schritt eine fortgesetzte Investition in den Backroom-Stab dar, nachdem Book verpflichtet wurde. Die Verpflichtung eines vertrauten Mitarbeiters für den neuen Leiter Scouting wird als Möglichkeit gesehen, eine reibungslose Umsetzung ihrer überarbeiteten Rekrutierungsstrategie zu gewährleisten. Für Blacha bedeutet der Transfer einen bedeutenden Schritt zu einem Verein mit konstanten Champions-League-Ambitionen und größeren Ressourcen.
Die potenzielle Ankunft von Blacha würde das neue Scouting- und Rekrutierungsteam weiter stärken, das die Aufgabe hat, Sportdirektor Sebastian Kehl zu unterstützen. Es signalisiert Dortmunds Absicht, eine kohäsive Einheit außerhalb des Spielfelds aufzubauen, um Talente zu identifizieren und zu fördern – ein entscheidender Bereich für das Modell des Vereins, um mit wohlhabenderen Rivalen in der Bundesliga und Europa zu konkurrieren.




