Borussia Dortmund kehrte mit einem beeindruckenden 4:0-Sieg gegen Freiburg im Signal Iduna Park am Samstag auf die Siegerstraße zurück. Eine gnadenlose erste Halbzeit entschied das Bundesliga-Spiel innerhalb der ersten dreißig Minuten, stärkte Dortmunds Position auf dem zweiten Platz und baute einen Vorsprung von fünf Punkten bei noch drei verbleibenden Spielen aus.
Die Mannschaft von Niko Kovač benötigte nicht lange, um ihre Dominanz zu zeigen und Freiburg sofort unter Druck zu setzen. Der Führungstreffer fiel bereits in der achten Minute nach einem langen Ball von Ramy Bensebaini, der die Abwehr von Freiburg überraschte. Maximilian Beier reagierte am schnellsten, stürmte durch und vollendete ruhig an Torwart Noah Atubolu vorbei, der sein 100. Spiel für den Verein bestritt.
Die Gastgeber erhöhten ihre Führung sechs Minuten später durch einen schnellen Konter. Julian Brandt lieferte eine präzise Flanke von rechts, die Serhou Guirassy aus kurzer Distanz kraftvoll per Kopf verwandelte. Dortmunds unerbittlicher Ansatz setzte sich fort, die Abwehr von Freiburg zu knacken, und das dritte Tor fiel kurz nach der halben Stunde. Julian Ryerson verbuchte seinen neunten Assist der Saison mit einer präzisen Hereingabe in den Strafraum für Bensebaini, der mit einem wuchtigen Kopfball abschloss.
Freiburg zeigte nach der Pause eine leichte Verbesserung und glaubte kurzzeitig, einen Treffer erzielt zu haben, als Lukas Kübler einen Freistoß von Vincenzo Grifo einköpfte. Doch der Video-Assistent griff ein und entschied den Treffer wegen Abseits, was einen frustrierenden Abend für die Gäste noch verschärfte. Mit dem sicheren Ergebnis kontrollierte Dortmund den Rest des Spiels und fügte in der Schlussphase noch ein viertes Tor hinzu. Der eingewechselte Fabio Silva, ausgeliehen vom Wolverhampton Wanderers, zeigte Stärke und Übersicht, um seinen Gegenspieler in der 87. Minute abzuwehren, bevor er sich umdrehte und ins Eck schoss.
Der deutliche Sieg beendet eine kurze Serie von zwei Niederlagen in Folge für Dortmund und bringt sie fest auf Kurs für den zweiten Platz hinter den bereits gekrönten Meistern, Bayer Leverkusen. Für Freiburg, trainiert von Christian Streich, ist dies die erste Liganeiderlage seit Anfang April. Das Ergebnis lässt sie mit drei verbleibenden Spielen auf dem achten Platz liegen, wobei ihre Hoffnungen auf die europäische Qualifikation zunehmend schwinden.
Dortmunds Leistung zeigte eine potente Offensive, die in den letzten Wochen gebremst worden war, wobei die frühen Tore den Druck minderten und ihnen ermöglichten, frei aufzuspielen. Das Ergebnis gibt auch einen bedeutenden moralischen Schub vor dem Hinspiel im Halbfinale der UEFA Champions League gegen Paris Saint-Germain nächste Woche, da sie versuchen, diese nationale Form auf die kontinentale Bühne zu übertragen.




