Bayer Leverkusen hat die Verpflichtung von Carles Martínez Novell als neuen Cheftrainer bekannt gegeben, der die Nachfolge von Kasper Hjulmand antritt, nachdem dieser eine Saison im Amt war. Der 42-jährige Spanier hat einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Bundesligisten unterschrieben und kommt ablösefrei vom französischen Verein Toulouse.
Martínez’ Ankunft markiert ein neues Kapitel für Leverkusen, das unter Hjulmand das Halbfinale des DFB-Pokals und das Achtelfinale der UEFA Champions League erreichte, letztendlich aber hinter den sportlichen Zielen zurückblieb. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Werner Wenning, dankte Hjulmand für sein Engagement und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft, während er gleichzeitig seine Begeisterung über die Verpflichtung von Martínez zum Ausdruck brachte.
Der Sportdirektor von Leverkusen, Simon Rolfes, hob Martínez’ Erfolge bei der Entwicklung junger Spieler und beim Aufbau eines funktionierenden Teams in Toulouse hervor. Rolfes betonte die Erfahrung des Trainers in der renommierten Jugendakademie des FC Barcelona als wertvollen Vorteil und fügte hinzu, dass Martínez klare Prinzipien und eine moderne Spielphilosophie besitzt. Der Verein glaubt, dass er den notwendigen Impuls für die zukünftigen sportlichen Ambitionen liefern wird.
Martínez verbrachte drei Jahre bei Toulouse, wo er eine Phase des Wachstums und der Entwicklung des Ligue 1-Vereins beaufsichtigte. Vor seiner Zeit in Frankreich verfeinerte er seine Fähigkeiten als Trainer innerhalb des Barcelona-Systems und sammelte Erfahrungen in der Nachwuchsförderung. Seine Ernennung stellt eine Richtungsänderung für Leverkusen dar, das eindeutig einen Trainer priorisiert, der Talente fördern und einen progressiven Spielstil implementieren kann.
Dieser Schritt positioniert Leverkusen, um auf seine jüngsten europäischen Leistungen aufzubauen und eine größere Konstanz in der Bundesliga und einen tieferen Lauf in den kontinentalen Wettbewerben anzustreben. Martínez wird die Aufgabe haben, seine Philosophie zu integrieren und das Potenzial des Leverkusener Kaders zu maximieren, um sich als konstante Größe im deutschen Fußball zu etablieren.




