
Como-Präsident Suwarso spricht über Fabregas, Stadion und europäische Ambitionen
Como-Präsident Mirwan Suwarso hat in einem umfassenden Interview mit lokalen Medien ein wichtiges Update zur Zukunft von Cheftrainer Cesc Fabregas und den ehrgeizigen Plänen des Vereins gegeben. Der indonesische Geschäftsmann, der die Vereinsaktivitäten leitet, ging auf die Zukunft des ehemaligen Mittelfeldspielers von Arsenal und Barcelona, den Stadionumbau und die europäischen Ambitionen des Vereins ein.
In einem Interview mit 'La Provincia di Como' wurde Suwarso direkt nach der Zukunft von Cheftrainer Cesc Fabregas gefragt, dessen aktueller Vertrag ausläuft. Die Aussagen des Präsidenten deuteten auf ein starkes Arbeitsverhältnis hin, das eine wahrscheinliche Fortsetzung andeutet. „Wir sprechen über die Zukunft, er ruft mich wegen Spielern für nächstes Jahr an. Wir sind auf einer Linie“, erklärte Suwarso, bestätigte jedoch keine formelle Vertragsverlängerung. Fabregas, der 2023 das Amt des Spielertrainers übernahm, hat den Verein in seiner zweiten Saison nach der Rückkehr in die Serie A an den Rand einer historischen europäischen Qualifikation geführt.
Suwarso ging auch auf die strategische Vision des Vereins ein und betonte nachhaltiges Wachstum. „Wir wollen ein nachhaltiges Geschäft entwickeln, in dem Wissen, dass wir ein kleiner Verein in einer kleinen Stadt sind, was bedeutet, dass wir eine breite Vision haben, nach ausländischen Märkten suchen und die Marke fördern müssen“, erklärte er. Diese langfristige Vision scheint ein Schlüsselfaktor für die Stabilität und Planung des Vereins zu sein und entfernt sich vom kurzfristigen Denken, das im modernen Fußball oft zu sehen ist.
Die unmittelbare Zukunft des Vereins hängt auch vom Umbau des Stadio Sinigaglia ab. Suwarso bestätigte, dass innerhalb von zwei Monaten ein neues, verkleinertes Projekt vorgestellt wird, eine modifizierte Version des ursprünglichen Plans, die ein geplantes Hotel und andere kommerzielle Elemente entfernt, um den Denkmalschutzbedenken gerecht zu werden. „Es wird eine Version des ersten Plans sein, die nach dem Feedback der Denkmalschutzbehörde abgemildert wurde“, sagte Suwarso. Er fügte hinzu, dass der Abriss der alten, röhrenförmigen Kurve aus Sicherheitsgründen notwendig sei und unabhängig vom europäischen Fußball erfolgen werde, obwohl eine neue, dauerhafte Kurve für die Teilnahme am Europapokal erforderlich sei.
Auf dem Spielfeld befindet sich Como in einer herausragenden Saison und kämpft um einen Platz in Europa, ein Szenario, das Suwarso trotz der mathematischen Wahrscheinlichkeit vorsichtig optimistisch einschätzt. „Ich mag Daten, aber in diesem Fall möchte ich die Prozentsätze nicht betrachten“, sagte er, als er nach der hohen Wahrscheinlichkeit der europäischen Qualifikation gefragt wurde. Die Einnahmen des Vereins sind von 8 Millionen Euro auf schätzungsweise 60 Millionen Euro gestiegen, ein Zeichen für das schnelle Wachstum und ein Schlüsselfaktor für die Einhaltung der Financial Fairplay-Bestimmungen, falls sie sich für den Europapokal qualifizieren. Mit einem bevorstehenden Sieg gegen Inter setzt die Märchen-Saison von Como unter Fabregas sich fort und fesselt die Fantasie, wobei Präsident, Verein und Stadt scheinbar für ein historisches Finale ausgerichtet sind.



