Borussia Dortmund hat ein Angebot von 12 Millionen Euro, plus bis zu 5 Millionen Euro an Bonuszahlungen, für den Innenverteidiger von FC Alverca, Bastien Meupiyou, abgegeben, wie aus Berichten der portugiesischen Zeitung Record und des Transferjournalisten Sebastião Sousa-Pinto hervorgeht. Das Angebot stellt den ersten Versuch von Dortmund dar, den 20-jährigen französischen Verteidiger zu verpflichten, der seit Januar vom deutschen Verein beobachtet wird.
Meupiyou wechselte im vergangenen Sommer von Wolverhampton Wanderers zu Alverca, und die Wolves behalten eine 50-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung am Deal, was bedeutet, dass sie die Hälfte aller Transfererlöse erhalten. Obwohl sie selbst eine Rückkaufoption besitzen, deuten Quellen darauf hin, dass Wolverhampton Wanderers den Spieler nicht zurückholen wollen, sondern lieber finanziell von seinem möglichen Wechsel in die Bundesliga profitieren möchten. Dies würde Dortmund ermöglichen, Meupiyou für ein Gesamtpaket von bis zu 17 Millionen Euro zu verpflichten, abhängig von leistungsbezogenen Boni.
In der gerade beendeten Saison 2025/26 etablierte sich Meupiyou als Stammspieler im Kader von Alverca und absolvierte 32 Einsätze in allen Wettbewerben. Seine Leistungen sollen das Interesse mehrerer europäischer Vereine geweckt haben, aber Dortmund hat schnell gehandelt, um ein konkretes Angebot vorzulegen. Dieser Schritt steht im Einklang mit der Strategie von Dortmund, in junge, vielversprechende Talente zu investieren, ein Modell, das sich in den letzten Jahren als erfolgreich erwiesen hat.
Sollte der Transfer zustande kommen, würde Meupiyou die zweite zentrale defensive Verstärkung von Borussia Dortmund in diesem Sommer sein und sich Joane Gadou anschließen, der von RB Salzburg kam. Dieser Zuwachs an neuen Verteidigern kommt, da Dortmund seine Abwehr vor der kommenden Saison verstärken möchte, nachdem in der vergangenen Saison gelegentlich defensive Schwächen aufgezeigt wurden. Die Verpflichtung von Meupiyou und Gadou deutet auf einen langfristigen Plan hin, eine solide defensive Grundlage für die Zukunft aufzubauen.




