Der Vorstandsvorsitzende von VfB Stuttgart, Alexander Wehrle, hat eine klare Stellungnahme zur Zukunft von Mittelfeldspieler Angelo Stiller abgegeben und in der Sport1 Doppelpass-Show erklärt, dass der Verein „absolut kein Interesse“ daran habe, den Spieler in diesem Sommer zu verkaufen. Wehrle bestätigte, dass trotz Medienberichten, die Stiller mit einem Wechsel zur Juventus in Verbindung bringen, kein Verein offiziellen Kontakt mit Stuttgart bezüglich eines Transfers des 23-Jährigen aufgenommen habe.
Wehrle ging direkt auf die hartnäckigen Spekulationen um einen seiner Schlüsselspieler ein. „In all der Zeit, in der ich Angelo Stiller kenne, habe ich alle paar Wochen etwas über ihn gelesen“, sagte er. „Die Tatsache ist, dass mich noch niemand persönlich deswegen kontaktiert hat. Und ich habe auch nichts Schriftliches erhalten.“ Er betonte Stillers Bedeutung für das Team und erklärte, dass die Position des Vereins darin bestehe, Gespräche über einen möglichen Abgang nicht einmal zu führen.
Der Mittelfeldspieler, der 2023 von Bayern München zu Stuttgart kam, war eine entscheidende Komponente von Sebastian Hoeness’ leistungsstarker Mannschaft, die die vergangene Saison auf einem sensationellen zweiten Platz in der Bundesliga beendete. Stillers Rolle als tiefliegender Spielmacher war integral für Stuttgarts taktisches System, was seinen potenziellen Verlust zu einer erheblichen Sorge für die Ambitionen des Vereins in der Champions League in der nächsten Saison macht.
Jüngste Berichte aus Italien deuteten darauf hin, dass Juventus Gespräche mit Stillers Vertretern aufgenommen hatte, aber Wehrles Kommentare deuten darauf hin, dass diese Gespräche nicht auf Vereinsebene fortgesetzt wurden. Mit einem langfristigen Vertrag bis 2028 hat Stuttgart eine sehr starke Verhandlungsposition und scheint entschlossen, auf seinen jüngsten Erfolg mit seiner Kernmannschaft aufzubauen.
Die klare Haltung der Stuttgarter Führungsebene spiegelt eine breitere Verschiebung in der Bundesliga wider, in der die Vereine zunehmend darum kämpfen, ihre Top-Talente angesichts des Interesses europäischer Traditionsvereine zu halten. Für Juventus oder einen anderen Interessenten würde die Verpflichtung von Stiller nun ein substanzielles Angebot und ein überzeugendes Angebot an einen Verein erfordern, der ihn als Eckpfeiler seines Projekts betrachtet. Die klare Botschaft von Stuttgart zielt darauf ab, die Spekulationen frühzeitig im Transferfenster zu beenden, damit sich der Spieler und das Team auf die Vorbereitung auf die kommende Saison konzentrieren können.



