Laut Berichten der niederländischen Presse steht der TSG Hoffenheim kurz vor einer Einigung mit Kodai Sano vom NEC Nijmegen. Nach einem vorherigen Angebot von 15 Millionen Euro, das im letzten Monat abgelehnt wurde, berichtet De Telegraaf, dass Hoffenheim ein "ernstes" Angebot vorgelegt hat, das voraussichtlich angenommen wird, was den Transfer unmittelbar bevorstehend macht.
Der 22-jährige japanische Mittelfeldspieler war eine Schlüsselfigur für NEC Nijmegen, und der Eredivisie-Klub hatte ihn angeblich mit 20 Millionen Euro bewertet. Obwohl die genaue Ablösesumme für Hoffenheims jüngstes Angebot nicht bekannt ist, scheint sie den Forderungen von Nijmegen entsprochen zu haben. Sano ist der jüngere Bruder von Kaishu Sano, der bei Mainz und in der japanischen Nationalmannschaft spielt, und hat das Interesse anderer Bundesliga-Klubs, darunter des VfB Stuttgart, geweckt.
Hoffenheim war in diesem Sommer auf dem Transfermarkt aktiv und konnte bereits die Dienste von Mats Rots, Patrick Wimmer, Cajetan Lenz, Alessandro Vogt und Sean Dulic sichern. Die mögliche Ankunft von Sano könnte ihre Optionen im Mittelfeld weiter verstärken. Die finanzielle Situation des Vereins wurde durch den erwarteten Verkauf von Bazoumana Touré an Newcastle United für eine geschätzte Ablösesumme von 50 Millionen Euro gestärkt, was wahrscheinlich das erhöhte Angebot für den Spieler von NEC Nijmegen erleichtert hat.
Sano etablierte sich in der letzten Saison als Stammspieler für NEC Nijmegen und trug mit Toren und Vorlagen aus dem Mittelfeld bei. Seine Fähigkeit, sowohl Chancen zu kreieren als auch selbst Tore zu erzielen, macht ihn zu einer attraktiven Option für Hoffenheims Trainer Pellegrino Matarazzo, der ein junges und dynamisches Team aufbaut. Der Transfer wird Sano die Möglichkeit geben, sich in einer der Top-5-Ligen Europas zu beweisen und möglicherweise seine internationalen Perspektiven mit Japan zu verbessern. Die Verpflichtung von Sano wird voraussichtlich dazu führen, dass Hoffenheim seinen Fokus auf die Entwicklung junger Talente innerhalb der Bundesliga fortsetzt.




