Real Madrid hat laut Fabrizio Romano Gespräche mit Manchester City über den Mittelfeldspieler Rodri aufgenommen und damit seine bisherige Zögerlichkeit aufgegeben. Dieser Schritt erfolgt nach einem Sinneswandel des Vereinspräsidenten Florentino Pérez, der vom Wunsch des Trainers José Mourinho beeinflusst wurde, das Mittelfeld zu verstärken.
Rodris aktueller Vertrag mit Manchester City läuft 2027 aus, und er hat den Wunsch geäußert, nach Spanien zurückzukehren. Pérez hatte jedoch zunächst Bedenken hinsichtlich der Verfolgung des Transfers, angeblich, weil der Spieler während der jüngsten Präsidentschaftswahlen des Vereins öffentlich mit einem rivalisierenden Kandidaten in Verbindung gebracht worden war. Enrique Riquelme, der Pérez um die Präsidentschaft herausforderte, hatte Rodri als Schlüsselziel identifiziert, falls er die Wahl gewonnen hätte, was Pérez dazu veranlasste, einen formellen Kontakt zu verzögern.
Romano schilderte die Veränderung in Pérez' Haltung und erklärte, dass einflussreiche Persönlichkeiten innerhalb des Real-Madrid-Vorstands den Präsidenten davon überzeugt hätten, dass die Verpflichtung von Rodri eine deutliche Verbesserung für das Team darstellen würde. Dieser interne Druck, kombiniert mit Rodris eigener Bereitschaft, dem Verein beizutreten, veranlasste Real Madrid, in den letzten 12 Stunden formell Kontakt zu Manchester City aufzunehmen.
Die ersten Gespräche konzentrieren sich auf die finanziellen Aspekte des Deals, wobei Real Madrid seine Bereitschaft signalisiert hat, eine geschätzte Bewertung von 50 Millionen Euro zu übertreffen. Während der Verein bereit ist, etwa 60 Millionen Euro zu bieten, wird erwartet, dass Manchester City eine höhere Gebühr fordert, möglicherweise in der Nähe des geschätzten Transferwerts (ETV) von Rodri von 65,8 Millionen Euro, in Erwartung des potenziellen Interesses anderer Vereine. City nimmt derzeit Zeit in Anspruch, um den Markt zu bewerten, bevor es auf die ersten Avancen von Real Madrid reagiert.
Trotz der laufenden Verhandlungen zwischen den Vereinen könnte Rodris Präferenz für einen Wechsel zu Real Madrid entscheidend sein. Romano betonte, dass der Spieler einen Transfer in die spanische Hauptstadt priorisiert und ein deutlich attraktiveres Angebot von einem anderen Verein bräuchte, um seine Absichten zu ändern. Die Situation ähnelt der jüngsten Verpflichtung von Bernardo Silva, bei der Mourinhos Intervention Real Madrid dazu veranlasste, schnell zu handeln und die Unterschrift des Spielers zu sichern. Der Ausgang der Verhandlungen wird wahrscheinlich davon abhängen, ob Manchester City bereit ist, bei seinem geforderten Preis Kompromisse einzugehen, und von der Möglichkeit, dass andere Vereine in den Bieterwettbewerb eintreten.




