Der Trainer des FC Porto, Francesco Farioli, hat Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Chelsea öffentlich zurückgewiesen und erklärt, dass er beim portugiesischen Verein bleiben wird. Auf einer Pressekonferenz am Sonntag wurde der italienische Coach direkt gefragt, ob er den Fans garantieren könne, dass er auch angesichts eines verlockenden Angebots des Premier League-Klubs bleiben werde. „Ja, absolut“, antwortete Farioli laut Berichten der Konferenz.
Der 37-jährige ehemalige Trainer von OGC Nice wurde von der Führungsebene von Chelsea als begehrter Kandidat genannt, während sie weiterhin nach einem neuen Cheftrainer suchen, nachdem Liam Rosenior entlassen wurde. The Guardian berichtete, dass Chelsea sowohl Farioli als auch den ehemaligen Spieler Cesc Fàbregas schätzen. Neben Chelsea soll Farioli auch bei der Serie A-Mannschaft Bologna im Gespräch sein, die ihn als potenziellen Nachfolger in Betracht zieht, falls Vincenzo Italiano im Sommer gehen sollte.
Fariolis klares Bekenntnis kommt während einer äußerst erfolgreichen ersten Saison im Estádio do Dragão. Unter seiner Führung steht Porto derzeit an der Spitze der Primeira Liga-Tabelle und ist auf dem besten Weg, seinen ersten Meistertitel seit 2022 zu gewinnen. Die europäische Kampagne des Teams endete im Viertelfinale der UEFA Europa League gegen Nottingham Forest, aber ihre starke Leistung im Inland hat Fariolis Ruf als einer der vielversprechendsten jungen Trainer Europas gefestigt.
Seine Aussage gibt Porto eine wichtige Klarheit für die entscheidende Phase im Titelrennen und beseitigt eine mögliche Ablenkung. Für Chelsea geht die Suche nach einem Trainer weiter, da der Verein nach einer Phase der Instabilität immer noch einen langfristigen Nachfolger finden muss. Fariolis Erfolg in Portugal, der Aufbau einer geschlossenen und dominanten Mannschaft, entsprach dem angeblichen Wunsch von Chelsea nach einem fortschrittlichen, projektorientierten Trainer, aber er hat sich nun aus der Verlosung genommen.
Die Nachricht unterstreicht den wettbewerbsorientierten Trainermarkt, da mehrere Top-Klubs diesen Sommer neue Führungskräfte suchen. Fariolis schneller Aufstieg von Nizza zu Porto und die nun bestehenden Verbindungen zu großen europäischen Vereinen markieren einen bemerkenswerten Aufstieg in seiner Trainerkarriere, obwohl er sich entschieden hat, sein Projekt in Portugal vorerst fortzusetzen.



