Eintracht Frankfurt steht in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Mittelfeldspieler Raphael Onyedika vom Club Brügge, allerdings ist ein Deal noch nicht abgeschlossen, wie hessenschau berichtet. Sportdirektor Markus Krösche bestätigte, dass der Verein Verhandlungen mit dem belgischen Klub führt, betonte jedoch, dass noch keine Einigung über die Ablösesumme erzielt wurde.
Krösche wies darauf hin, dass die Transferperiode aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Weltmeisterschaft und der Notwendigkeit anderer Vereine, Einnahmen durch Verkäufe zu generieren, relativ ruhig bleibe. Frankfurt hat jedoch bereits über 80 Millionen Euro durch die Abgänge von Nathaniel Brown, Aurèle Amenda und Rasmus Kristensen eingenommen, was dem Verein finanzielle Flexibilität verschafft. Der Verein plant zudem, den Kader zu verkleinern, wobei Spieler wie Noel Futkeu und Ellyes Skhiri bereits nicht am Trainingslager teilnehmen und weitere Entscheidungen bezüglich Junior Dina Ebimbe und Niels Nkounkou erwartet werden.
Obwohl Onyedika die Priorität für die Mittelfeldposition zu sein scheint, wies Krösche Spekulationen zurück, dass Kapitän Robin Koch aktiv nach potenziellen Neuzugängen suche, und scherzte: „Lasst ihn meinen Job machen.“ Der Verein prüft auch Optionen in anderen Bereichen, darunter die Innenverteidigung, die Flügel und die Torwartposition. Der Name des Stürmers Arnaud Kalimuendo wird weiterhin mit einem Wechsel nach Frankfurt in Verbindung gebracht, Krösche betonte jedoch, dass es derzeit „keine Gespräche“ mit Nottingham Forest gibt, wo Kalimuendo derzeit spielt.
Krösche machte deutlich, dass Can Uzun nicht verkauft werden wird, und betonte die Absicht des Vereins, den Angriff um den jungen Spielmacher aufzubauen, trotz des Interesses von Galatasaray Istanbul. Bezüglich der Torwartsituation erklärte Krösche, dass derzeit keine Änderungen geplant seien, obwohl die Möglichkeit, Lukas Hradecky als Option in Betracht zu ziehen, weiterhin ein Thema von Spekulationen sei. Stürmer Elye Wahi hat Zeit erhalten, um Angebote anderer Vereine zu prüfen, und wird voraussichtlich zum Training zurückkehren, wenn kein geeigneter Transfer zustande kommt. Krösche vermittelte insgesamt ein Gefühl von Ruhe und Geduld und wies darauf hin, dass bis zum Ende der Transferperiode noch fünf Wochen und eine halbe Woche verbleiben.




