Aston Villa befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen, um Alejandro Garnacho von Chelsea auszuleihen, wobei Manager Unai Emery die Verpflichtung persönlich vorantreibt, wie Fabrizio Romano berichtet. Der Schritt erfolgt, nachdem Villa Morgan Rogers für eine britische Rekordablöse von 117 Millionen Pfund an Chelsea verkauft hat.
Rogers hat seinen Wechsel nach Stamford Bridge abgeschlossen, einen Siebenjahresvertrag unterschrieben und ist damit der teuerste britische Fußballspieler aller Zeiten, der den kürzlichen Transfer von Elliot Anderson zu Manchester City übertrifft. Der 23-Jährige nannte Chelseas Status als „der größte Verein in London“ und seine Begeisterung für das Projekt unter Manager Xabi Alonso als Schlüsselfaktoren für seine Entscheidung. Er hob auch eine starke bestehende Beziehung zu Teamkollege Cole Palmer als einen bedeutenden Anreiz hervor.
Emery glaubt, dass er Garnacho, der letzten Sommer für 40 Millionen Pfund von Manchester United zu Chelsea kam, helfen kann, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Romano berichtet, dass Villa ein offizielles Angebot für eine Leihe abgegeben hat, das die Übernahme des Spielergehalts und eine Kaufoption beinhaltet, die unter bestimmten Bedingungen verpflichtend werden könnte. Emery soll sich direkt mit Garnacho in Verbindung gesetzt haben und ihm seine Bedeutung für die Teampläne betont haben.
Villa möchte die beträchtliche Ablösesumme aus dem Verkauf von Rogers reinvestieren und zeigt auch Interesse an Nicolas Jackson von Chelsea und einem Star von Galatasaray, um die Lücke im Mittelfeld zu füllen. Darüber hinaus strebt der Verein einen Flügelspieler an, der in der Serie A auf 42 Millionen Pfund geschätzt wird. Der schnelle Personalwechsel spiegelt Villas Ambitionen wider, den Kader nach einer erfolgreichen Saison unter Emery zu verstärken.
Die Leihe von Garnacho würde dem Flügelspieler regelmäßige Spielzeit und die Möglichkeit bieten, sich unter einem Trainer zu entwickeln, der sein Potenzial eindeutig schätzt. Für Chelsea stellt dies eine Chance dar, einige Gelder zurückzugewinnen und seinen Kader nach einem turbulenten Transferfenster möglicherweise zu verschlanken.




