Laut L’Équipe steht der AS Monaco kurz vor dem Abschluss eines Deals für Matthis Abline vom FC Nantes. Nach mehreren Monaten Verhandlungen soll eine Einigung zwischen den beiden Vereinen kurz bevorstehen. Monaco hat mehrere Angebote für den 23-jährigen Angreifer abgegeben, wobei das erste Angebot im April eingereicht wurde.
Der Transfer soll rund 30 Millionen Euro kosten, was eine Rekordablöse für Nantes darstellen würde und die 20 Millionen Euro übersteigen würde, die für den Wechsel von Nathan Zézé zu Neom im vergangenen Sommer gezahlt wurden. Ablines aktueller Vertrag bei Nantes läuft bis Juni 2028, aber er hat bereits seine Zustimmung gegeben, Monaco beizutreten, da er glaubt, dass das Projekt im Fürstentum den besten Weg für seine Karriere bietet.
Abline erlebte eine eher durchwachsene Saison mit Nantes, beendete sie als bester Torschütze des Vereins in der Ligue 1 mit sechs Toren und lieferte drei Assists, konnte aber den Abstieg des Teams in die Ligue 2 nicht verhindern. Der ehemalige französische U21-Nationalspieler steht nun kurz vor der Unterzeichnung eines Fünfjahresvertrags bei Monaco, sobald der Transfer abgeschlossen ist.
Monaco soll sich gegen die Konkurrenz von Paris FC durchgesetzt haben, das Abline vor einem Jahr bereits verpflichten wollte, und Crystal Palace, das Interesse bekundet, aber kein konkretes Angebot abgegeben hatte. Trotz Einschränkungen bei der Gehaltsliste und der Notwendigkeit, Spieler zu verkaufen, um die Finanzen auszugleichen – wobei Akliouche, Balogun, Camara und möglicherweise Golovine zu den Abgangskandidaten gehören – ist Monaco weiterhin in der Lage, gezielte und wertvolle Verpflichtungen zu tätigen.
Der Verein sucht gezielt nach Verstärkungen für seine Offensive, wobei Abline als Schlüsselziel identifiziert wurde, sowie nach einem Ersatz für Maghnes Akliouche auf dem rechten Flügel. Monaco wird voraussichtlich ein viertes Angebot für den französischen Nationalspieler abgeben, während er seine Mannschaft für die kommende Saison neu aufstellt. Dieser Transfer würde Monaco eine zusätzliche Offensivbedrohung verschaffen, während sie versuchen, im oberen Bereich der Ligue 1 zu konkurrieren.




