Pep Guardiola erwägt einen Wechsel ins internationale Trainergeschäft, wobei die italienische Nationalmannschaft zu den potenziellen Zielen gehört, wie von Luis Enrique, dem ehemaligen spanischen Nationaltrainer, verlautbart wurde. Es wird erwartet, dass Guardiola Manchester City am Ende der laufenden Saison nach einem Jahrzehnt beim Verein verlassen wird, und Enrique deutete an, dass sein Landsmann einen starken Wunsch hat, eine Nationalmannschaft zu trainieren.
In einem Interview mit Movistar enthüllte Enrique, dass Guardiola ihn während seiner eigenen Amtszeit häufig nach der Rolle eines Nationaltrainers gefragt habe. Während Enrique nicht glaubt, dass Guardiola das Angebot der italienischen Nationalmannschaft sofort annehmen wird, schloss er dies nicht vollständig aus. Der Italienische Fußballverband ist derzeit ohne festen Trainer, nachdem Luciano Spalletti früher in diesem Jahr seinen Rücktritt eingereicht hat.
Neben der Möglichkeit, Italien zu trainieren, weckt Guardiola auch erhebliches Interesse aus dem Nahen Osten. Die spanische Zeitung Sport berichtet, dass Saudi-Arabien ein substanzielles Angebot gemacht hat, das zwischen 80 und 90 Millionen Euro pro Jahr an Gehalt und Boni beträgt, um Guardiola als Trainer ihrer Nationalmannschaft zu verpflichten. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Marokko sollen Interesse an einer Kontaktaufnahme haben.
Im Inland wurden sowohl der AC Mailand als auch Juventus Turin als potenzielle Interessenten genannt, obwohl Guardiola dazu neigt, ein Jahr Sabbatical einzulegen, um seine Optionen zu prüfen. Er beendete kürzlich seine letzte Saison bei Manchester City mit einem FA-Cup-Sieg gegen Chelsea, sah aber letztendlich, wie Arsenal den Meistertitel der Premier League gewann. Seine Zeit bei City war äußerst erfolgreich, mit fünf Premier-League-Titeln, zwei FA Cups und einem Champions-League-Titel.
Ein möglicher Wechsel Guardiolas zu einer Nationalmannschaft würde eine bedeutende Veränderung in seiner Trainerkarriere darstellen, die sich bisher hauptsächlich auf den Vereinsfußball konzentriert hat. Sollte er sich für ein Sabbatical entscheiden, bleibt abzuwarten, welche Möglichkeiten sich ihm bei seiner Rückkehr an die Seitenlinie bieten werden, aber sein Ruf stellt sicher, dass er eine sehr gefragte Persönlichkeit sein wird.




