Raphaël Guerreiro steht laut Tuttosport kurz vor einem Wechsel zum AC Mailand als ablösefreier Spieler, nachdem sein Vertrag beim Borussia Dortmund ausgelaufen ist. Der portugiesische Nationalspieler, der das letzte Jahrzehnt in der Bundesliga bei Dortmund und Bayern München verbracht hat, wird Berichten zufolge als möglicher Ersatz für Pervis Estupiñán in San Siro in Betracht gezogen.
Atlético Madrid hatte zuvor Interesse an Guerreiro bekundet, hat aber inzwischen die Dienste von Alejandro Grimaldo vom Bayer Leverkusen gesichert und damit seine Bemühungen effektiv beendet. Auch Leverkusen war Ende letzten Monats stark mit dem 32-Jährigen verbunden, was das große Interesse an einem ablösefreien Spieler verdeutlicht.
Guerreiros Zukunft war kürzlich ungewiss, wobei Berichte darauf hindeuteten, dass er aufgrund wiederkehrender Verletzungen einen frühen Rücktritt in Erwägung zog. Er scheint nun jedoch aktiv Optionen zu prüfen, um seine Karriere bei einem neuen Verein fortzusetzen. Der Linksverteidiger erlebte ein enttäuschendes letztes Spiel mit Dortmund, verpasste den Gewinn des Bundesliga-Titels, konnte aber in Deutschland großen Erfolg haben und gewann mit Bayern München zwei Meistertitel in Folge.
Guerreiro, der in Frankreich geboren wurde, ist zu einer Schlüsselfigur für Portugal geworden und spielte eine Rolle beim Triumph bei der Europameisterschaft 2016. Er bietet Vielseitigkeit, da er als Linksverteidiger oder im Mittelfeld eingesetzt werden kann, eine Qualität, die für den Trainer des AC Mailand, Stefano Pioli, von Wert wäre. Der Wechsel würde die Optionen des AC Mailand auf der linken Abwehrseite verstärken und Konkurrenz und Tiefe bieten, während sie um die Titel in der Serie A und der Champions League kämpfen.
Da Guerreiro ablösefrei ist, fallen keine Transfergebühren an, und Vertragsdetails wurden von beiden Vereinen noch nicht bekannt gegeben. Die mögliche Ankunft von Guerreiro stellt einen klugen Schachzug für den AC Mailand dar, der einen erfahrenen und bewährten Spieler in seinen Kader aufnimmt, ohne eine Transfergebühr zu zahlen.



