Inter Mailand beobachtet die Situation von Nico Paz aufmerksam, der voraussichtlich bis zum 30. Juni von Como zum Real Madrid zurückkehren wird, und zwar für eine Ablösesumme von 10 Millionen Euro, wie italienische Medien berichten. Der Schritt erfolgt, nachdem Real Madrid seine Rückkaufoption für den jungen argentinischen Mittelfeldspieler gezogen hat.
Como hatte Paz im vergangenen Sommer verpflichtet, aber eine Klausel ermöglichte es Real Madrid, ihn zurückzukaufen, was sie nun tun werden. Dies eröffnet eine potenzielle Chance für Inter, das Paz als Spieler sieht, der sowohl die Kaderstärke als auch die Marketingattraktivität des Vereins deutlich steigern könnte. Berichten zufolge suchte die Vereinsführung im vergangenen Sommer bereits nach einem ähnlichen Profil in Nicolas Williams, der sich jedoch als unerreichbar erwies. Paz passt jedoch zu den gewünschten Eigenschaften eines jungen, vielversprechenden Talents mit einem überschaubaren Gehalt.
Pazs Vater, Pablo Paz, spielte mit Inter-Legende Javier Zanetti in der argentinischen Nationalmannschaft zusammen, und Zanetti lehnte 2001 einen Wechsel zum Real Madrid ab, da er glaubte, bei Inter eine größere Bedeutung erlangen zu können. Diese familiäre Verbindung und das Potenzial für eine Schlüsselrolle bei den Nerazzurri könnten Pazs Entscheidung beeinflussen. Während er bei Real Madrid möglicherweise nur eine von vielen Optionen in seiner Position wäre.
Inters Bemühungen werden voraussichtlich nicht einfach sein, da der Trainer von Real Madrid, José Mourinho, letztendlich über Pazs Zukunft entscheidet. Mourinho wird Spieler priorisieren, die zum Erfolg beitragen, und wenn er andere Optionen für Pazs Position hat, muss Inter proaktiv vorgehen. Der Verein ist jedoch bereit, einen Deal zu prüfen, möglicherweise in Form einer Leihe mit Kaufoption oder -pflicht, oder sogar einen Deal, der eine zukünftige Rückkaufoption für Real Madrid beinhaltet, die auf rund 60 Millionen Euro geschätzt wird. Inter-Trainer Simone Inzaghi und Jugendtrainer Cristian Chivu sehen Paz als Spieler, der dem Team neue taktische Dimensionen verleihen könnte und möglicherweise in ein 3-4-2-1-System passen würde. Inter verfolgt auch andere Mittelfeldziele, darunter Habib Diarra von Clermont Foot, den Roma möglicherweise verkaufen muss, um die Financial Fair Play-Bestimmungen einzuhalten.




