Laut Berichten von Tuttosport ist Juventus bereit, Angebote für eine Reihe von Spielern zu prüfen, darunter Gleison Bremer und Andrea Cambiaso, um die finanzielle Situation des Vereins zu verbessern. Die Notwendigkeit von Verkäufen ist unabhängig davon, wer das Team managt, wobei Trainer Luciano Spalletti die Notwendigkeit zu akzeptieren scheint, tragfähige Angebote für Spieler im gesamten Kader anzunehmen.
Der Innenverteidiger Bremer hat eine Ausstiegsklausel von etwa 58 Millionen Euro, die bis zum 10. August gültig ist. Obwohl noch kein Verein diese Bewertung erreicht hat, könnte Juventus offen für einen Abschlag von bis zu 10 Millionen Euro sein. Sollte Bremer gehen, soll er einen Wechsel in die Premier League bevorzugen und einen Verein priorisieren, der sowohl um nationale Titel als auch um die Champions League konkurrieren kann. Bremer ist seit seinem Wechsel von Torino im Jahr 2022 eine Schlüsselfigur in der Juventus-Abwehr.
Auch Rechtsverteidiger Cambiaso weckt das Interesse europäischer Vereine, insbesondere solcher, die Spieler suchen, die zum Spielaufbau beitragen können. Manchester City war bereits im Januar 2025 mit einem möglichen Transfer in Verbindung gebracht worden, aber es sind keine weiteren Angebote eingegangen. Cambiaso soll Wechsel zu anderen italienischen Vereinen außerhalb von AC Mailand oder Inter nicht in Betracht ziehen und ist auch bei potenziellen Möglichkeiten im Ausland wählerisch. Sein Abgang würde einen erheblichen Kapitalgewinn für Juventus darstellen, wobei sein aktueller Buchwert bei etwa 6 Millionen Euro liegt.
Der Verein könnte auch Angebote für Marcus Thuram in Betracht ziehen, obwohl zuvor über eine Vertragsverlängerung gesprochen wurde, und für Fabio Miretti, der mehr Spielzeit sucht. Die Verkäufe von Thuram und Miretti dürften jedoch nicht die Mittel generieren, die erforderlich sind, um die Transferbedürfnisse des Vereins vollständig zu decken. Juventus möchte eine Abwärtsspirale aus dem Verkauf von Schlüsselspielern zur Finanzierung weiterer Transfers vermeiden.
Die potenziellen Abgänge von Bremer und Cambiaso verdeutlichen die Notwendigkeit von Juventus, seine Ambitionen mit den finanziellen Realitäten in Einklang zu bringen. Die Qualifikation für die Champions League hätte diese Pläne verändert, aber der Verein muss sich nun darauf konzentrieren, Einnahmen durch Spielerverkäufe zu generieren, um den Kader zu verstärken.




