Inter verfolgt laut italienischen Medien den Flügelspieler Anan Khalaili von Union Saint-Gilloise, nachdem der Deal mit Marco Palestra geplatzt ist. Die Nerazzurri hatten sich zunächst auf die Verpflichtung von Palestra konzentriert, aber nachdem keine Einigung erzielt werden konnte, haben sie ihre Aufmerksamkeit schnell auf den israelischen Nationalspieler gelenkt.
Auch Napoli zeigte Interesse an Khalaili und soll sich mit dem Spieler auf einen Fünfjahresvertrag über 1,5 Millionen Euro pro Saison geeinigt haben. Das Angebot von Napoli in Höhe von 14 bis 15 Millionen Euro lag jedoch unter der von Union Saint-Gilloise festgelegten Bewertung von 25 Millionen Euro, die zudem 15 % aller zukünftigen Verkäufe erhalten wird, aufgrund einer früheren Vereinbarung mit Maccabi Haifa. Inter glaubt, Khalaili für eine geringere Ablösesumme verpflichten zu können als für Palestra gefordert wurde.
Khalaili hat sich aufgrund seines Potenzials und seiner relativen Erschwinglichkeit auf dem europäischen Transfermarkt als attraktive Option herauskristallisiert. Inter-Funktionäre, darunter auch enge Vertraute von Präsident De Laurentiis, sondieren aktiv Möglichkeiten zur Verstärkung des Kaders. Der Verein lässt sich von seiner vorherigen Verpflichtung von Tajon Buchanan aus der belgischen Liga nicht entmutigen, obwohl der Spieler bisher nur einen bescheidenen Einfluss hatte.
Das Interesse von Inter an Khalaili könnte mit den Bemühungen zusammenhängen, die Transferwünsche von Trainer Cristian Chivu zu erfüllen, insbesondere die Verpflichtung von Curtis Jones von Liverpool, der auf 30 Millionen Euro zuzüglich Boni geschätzt wird. Der Verein erwägt auch Nahuel Molina von Atlético Madrid als Alternative zu Khalaili, obwohl dessen Verpflichtung deutlich teurer wäre. Weitere potenzielle Optionen, darunter Andrea Cambiaso, Norton-Cuffy, Ndoye und Kayode, werden derzeit als sekundäre Ziele betrachtet. Inter strebt an, den Kader bis zum 16. Juli zu finalisieren, wenn das Vorbereitungstraining in Deutschland beginnt.
Die Defensive hat für Inter ebenfalls Priorität, nach den Abgängen von Acerbi, De Vrij und Darmian. Sie haben eine positive Rückmeldung von Oumar Solet von Udinese erhalten, aber die Verhandlungen sind aufgrund der Ablösesumme ins Stocken geraten. Sollte keine Einigung mit Solet erzielt werden, könnte Inter Optionen wie Trevoh Chalobah und Joel Ordonez erneut in Betracht ziehen. Die Situation bleibt angespannt, während Inter versucht, seinen Kader für die neue Saison neu aufzubauen.




