
Juventus steht kurz vor der Verpflichtung von RB Leipzig-Stürmer Lois Openda
Juventus steht laut weit verbreiteten Berichten in Italien und Deutschland kurz vor der Verpflichtung von RB Leipzig-Stürmer Lois Openda. Der Wechsel, der voraussichtlich ein dauerhafter Transfer sein wird, wird als wichtiger Bestandteil der Pläne des neuen Trainers Thiago Motta angesehen, um die Offensive des Vereins vor der neuen Serie-A-Saison zu revitalisieren.
Sky Sport Italia und die Gazzetta dello Sport berichten beide, dass die Verhandlungen zwischen Juventus und Leipzig in einem fortgeschrittenen Stadium sind und die Struktur eines Deals ausgearbeitet wird. Obwohl eine offizielle Ablösesumme noch nicht bekannt gegeben wurde, wird erwartet, dass es sich um eine bedeutende Investition handelt, die Opendas Status und die Laufzeit seines aktuellen Vertrags in Deutschland widerspiegelt, der bis 2028 läuft.
Die Verfolgung von Openda erfolgt, da Juventus einen langfristigen, mobilen Mittelstürmer sucht, der die Angriffslinie anführt. Der 24-Jährige hat sich in den letzten beiden Spielzeiten als einer der konstantesten Torschützen Europas etabliert. Nach einer Saison mit 21 Toren für Lens in der Ligue 1 wechselte er letzten Sommer zu Leipzig und passte sich nahtlos an die Bundesliga an, erzielte 24 Ligatore und lieferte sieben Assists in seiner Debütsaison.
Sein Profil passt zum dynamischen, pressenden Stil, der von dem neuen Trainer Thiago Motta bevorzugt wird, der die Nachfolge des scheidenden Massimiliano Allegri antreten wird. Die Offensive von Juventus hat oft an Tempo und vertikaler Durchschlagskraft gemangelt, Probleme, die durch Opendas direkten Lauf und seine bewiesene Torgefährlichkeit speziell behoben werden sollen. Der Verein wurde mit mehreren Stürmern in Verbindung gebracht, darunter Romelu Lukaku, aber Openda hat sich als Hauptziel herauskristallisiert.
Für RB Leipzig stellt der potenzielle Verkauf ein wichtiges Geschäft dar. Der Verein hat eine starke Bilanz bei der Entwicklung und dem Verkauf von Offensivtalenten zu erheblichen Gewinnen, nachdem er zuvor Spieler wie Timo Werner, Christopher Nkunku und Dominik Szoboszlai transferiert hatte. Die Einnahmen aus einem Openda-Verkauf würden dem Sportdirektor Rouven Schröder erhebliche Ressourcen zur Reinvestition in den Kader zur Verfügung stellen.
Der Transfer würde einen wichtigen Schritt im Sommerumbruch von Juventus darstellen und Motta einen Dreh- und Angelpunkt für sein neues taktisches System geben. Wenn er abgeschlossen wird, würde er die Erwartungen in Turin sofort erhöhen und die Sternqualität liefern, die die Offensive seit dem Abgang von Paulo Dybala vermisst hat. Für Openda stellt dies eine Chance dar, sich in einer dritten großen europäischen Liga zu beweisen und zum Eckpfeiler eines neuen Projekts eines historischen Vereins zu werden.



