Laut einem Bericht von mercato hat Juventus mit den Leistungen der beiden Sommerzugänge Lois Openda und Jonathan David zu kämpfen, was zu potenziellen Verlusten führen könnte. Sportdirektor Damien Comolli steht nun vor möglichen finanziellen Konsequenzen dieser Transfers, die auf dem Platz nicht die erwarteten Ergebnisse gebracht haben.
Openda, der für eine Ablösesumme von 44 Millionen Euro von RB Leipzig kam, erzielte in dieser Saison erst zwei Tore und hatte Mühe, unter Igor Tudor und Luciano Spalletti zu überzeugen. Der Verein erwägt nun, einen Verlust beim Stürmer zu akzeptieren oder ihn zu verleihen, in der Hoffnung auf eine zukünftige Leistungssteigerung. Der neu aufgestiegene Verein Coventry City und Vereine aus Deutschland haben bereits Interesse bekundet. Opendas mangelnde Spielzeit – 14 Einsätze als Einwechselspieler – und seine Nichtnominierung für die belgische Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft erschweren seine Situation zusätzlich.
David, der ablösefrei verpflichtet wurde, aber ein beträchtliches Gehalt von 6 Millionen Euro zuzüglich Boni erhält, hat mit acht Toren etwas besser abgeschnitten, obwohl seine Form unbeständig war. Während der kanadische Nationalspieler bei der kommenden Weltmeisterschaft voraussichtlich eine wichtige Rolle spielen wird, ist Juventus offen für Angebote, wobei Paris Saint-Germain, Newcastle United und Crystal Palace potenziell interessiert sind. Berichten zufolge sucht Spalletti einen physisch robusteren Stürmer, und ein Verkauf von David für rund 25 Millionen Euro würde einen Gewinn für den Verein bedeuten.
Die Situation wird zusätzlich durch die Schwierigkeiten anderer Sommerzugänge verschärft, Joao Mario, der bereits im Januar an Bologna ausgeliehen wurde, und Edon Zhegrova, dem es die gesamte Saison über nicht gelang, ein Tor oder eine Vorlage zu erzielen. Juventus konzentriert sich nun auf die Umgestaltung des Kaders, möglicherweise mit einer Vertragsverlängerung von Dusan Vlahovic und der Suche nach alternativen Stürmern wie Arnaud Muani von PSG oder Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace, muss aber dazu Einnahmen durch Spielerverkäufe generieren. Der Verein hofft, vergangene Transferfehler zu vermeiden und verweist auf die Auswirkungen erfolgreicher Verpflichtungen wie Andrea Pirlo und Arturo Vidal in einer früheren Umbauphase.




