Juventus priorisiert in der kommenden Woche den Verkauf von Spielern, um seine Bücher vor der Frist am 30. Juni auszugleichen, wie aus Berichten von Tuttosport hervorgeht. Der neue CEO von Juventus, Giovanni Carnevali, navigiert durch mehrere komplexe Transferangelegenheiten, wobei Abgänge Vorrang haben.
Ein potenzieller Deal betrifft Mittelfeldspieler Fabio Miretti und Bologna. Juventus soll eine Ablöse von 15 Millionen Euro für Miretti anstreben, was dem Verein einen erheblichen Gewinn einbringen könnte. Die Gespräche mit Bologna stehen im Zusammenhang mit dem Interesse von Juventus an Verteidiger Jhon Lucumí, obwohl Carnevali es nicht eilig hat, den Kolumbianer zu verpflichten, da Lucumís Ausstiegsklausel von 28 Millionen Euro erst Mitte Juli ausläuft, sodass Juventus seine Situation nach der Weltmeisterschaft bewerten kann.
Weitere Gespräche mit Bologna betreffen auch Joao Mario, obwohl das Interesse von Fiorentina eine mögliche Rückkehr in die Region Emilia-Romagna erschweren könnte. Der Bedarf von Fiorentina an einem Rechtsverteidiger, möglicherweise aufgrund der Abreise von Dodo, könnte Mario zu einem Wechsel nach Florenz bewegen. Juventus könnte auch finanziell von zukünftigen Weiterverkaufsbeteiligungen der Spieler Savona und Muharemovic profitieren.
Andrea Cambiaso weckt das Interesse der Premier League, wobei Chelsea Berichten zufolge die Verfolgung anführt. Während ein Verkauf von Bremer aufgrund seiner Leistungen bei der Weltmeisterschaft schwierig ist, sammelt Koopmeiners Spielzeit mit den Niederlanden, was seinen Marktwert potenziell erhöhen könnte. Ein überraschender möglicher Abgang könnte Arthur Openda sein, da Vereine wie Lyon und Monaco nun Interesse am belgischen Stürmer bekunden.
Der Verein ist vorsichtig bei größeren Einkäufen, bis Gelder durch Verkäufe eingenommen wurden, aber Carnevali ist optimistisch, dass im Zuge der Verhandlungen positive Ergebnisse erzielt werden. Die Priorität bleibt, ungünstige Ergebnisse auf dem Transfermarkt zu vermeiden.



