
Juventus sichern sich Vertragsverlängerung mit Yildiz bis 2030 – Elkann bekräftigt Engagement
Juventus haben das Vertragsverlängerung des Nachwuchstalents Kenan Yildiz bis Juni 2030 abgeschlossen. Exor-Vorsitzender John Elkann bestätigte die Vereinbarung in seinem jährlichen Schreiben an die Aktionäre der Holdinggesellschaft der Familie Agnelli. Der 19-jährige Spielmacher etablierte sich nach seiner Integration in die erste Mannschaft als Schlüsselfigur, trägt mittlerweile das ikonische Trikot mit der Nummer 10 und fungiert unter Trainer Luciano Spalletti als technischer Führungsspieler.
Elkann betonte die Verpflichtung Juventus' zur Talentförderung und erklärte, die Vertragsverlängerung „unterstreicht unsere Entschlossenheit, die vielversprechendsten Talente des Vereins zu entwickeln und zu halten“. Die Vereinbarung ist Teil umfassender Stabilisierungsmaßnahmen nach jüngsten rechtlichen Herausforderungen, darunter eine Kapitalerhöhung von 100 Millionen Euro durch Exor im Jahr 2025 zur finanziellen Konsolidierung.
Die Finanzergebnisse zeigen deutliche Fortschritte: Die Einnahmen stiegen 2025 nach der Champions-League-Rückkehr um 34 % auf 530 Millionen Euro. Der Verlust reduzierte sich um 71 % auf 58 Millionen Euro, unterstützt durch verlängerte Sponsoringverträge wie die 408-Millionen-Euro-Erweiterung mit Adidas bis 2037 und eine 69-Millionen-Euro-Partnerschaft mit Jeep bis 2028. Elkann führte die sportliche Verbesserung der Herrenmannschaft auf die Verpflichtung von Spalletti im Oktober 2025 zurück: „Er hat neue Energie in den Mannschaftsgeist gebracht und den Hunger auf Erfolge neu entfacht.“
Die Frauenmannschaft krönte sich 2025/26 mit dem Gewinn von Serie A, Coppa Italia und Supercoppa Italiana zum Triple-Sieger. Elkann wertete diese Erfolge als Beleg für den vielschichtigen Wiederaufbau des Vereins und zitierte dabei den legendären Leitsatz von Ex-Spieler Omar Sivori über den „unerbittlichen Juventus-Geist“. Der Vorsitzende verwies parallel auf die Motorsport-Herausforderungen von Ferrari innerhalb des Exor-Portfolios und betonte die gemeinsame Ausrichtung aller Marken auf nachhaltiges Wachstum.



