Juventus muss nach dem Verpassen der Qualifikation für die Champions League zwischen 55 und 60 Millionen Euro durch Spielerverkäufe generieren, wie italienische Medien berichten. CEO Damien Comolli hat die Aufgabe, den Wert ausscheidender Spieler zu maximieren, um in den Kader zu reinvestieren.
Juventus hatte sich zuvor auf den Verkauf von Jugendspielern verlassen, um sein Transferbudget aufzubessern. Spieler wie Huijsen, Soulé, Fagioli, Mbangula und Savona generierten in den letzten Transferfenstern erhebliche Einnahmen. Allerdings kam in dieser Saison kein Spieler aus dem Next Gen-Team zu einem Einsatz in der ersten Mannschaft, was bedeutet, dass diese Einnahmequelle in diesem Sommer nicht zur Verfügung steht.
Die Situation von Lois Openda stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Kaufpflicht für fast 37 Millionen Euro wurde durch den zehnten Platz von Juventus in der Serie A ausgelöst, aber er hat mit seiner Form zu kämpfen, erzielte nur zwei Tore und spielte in den letzten elf Spielen nur vier Minuten. Er wurde auch nicht für den belgischen Kader für die jüngste Länderspielpause nominiert, was einen Verkauf zu einem vergleichbaren Preis unwahrscheinlich macht. Auch Teun Koopmeiners könnte wechseln, aber sein Gehalt von 4,5 Millionen Euro und sein Buchwert von 31 Millionen Euro könnten potenzielle Interessenten einschränken, wobei eine Leihe mit Kaufoption oder -pflicht das wahrscheinlichste Ergebnis wäre.
Der Verein wird voraussichtlich eher versuchen, Gewinne aus Spielern mit niedrigeren Buchwerten zu erzielen, wie z. B. Cabal (7,5 Millionen Euro), Di Gregorio (11 Millionen Euro) und Zhegrova (12 Millionen Euro). Gatti (3,6 Millionen Euro), Miretti (ein Produkt der Jugendakademie) und Jonathan David könnten ebenfalls mit Gewinn verkauft werden. In der vergangenen Saison überwachte Comolli durch die Verkäufe von Costa, Weah, Savona, Mbangula und Djalò Kapitalgewinne von über 30 Millionen Euro, und ein ähnlicher Aufwand wird in diesem Sommer erforderlich sein, um neue Akquisitionen zu finanzieren.




