Giovanni Ventura steht Berichten aus Italien zufolge kurz davor, eine beratende Rolle beim Torino zu übernehmen. Die Nachricht folgt auf ein langes Treffen in Mailand zwischen dem Präsidenten von Torino, Urbano Cairo, und Sportdirektor Davide Petrachi. Cairo hatte nach dem jüngsten Derby angekündigt, dass eine Überprüfung der Vereinsstruktur stattfinden würde, und Venturas mögliche Ernennung scheint ein direktes Ergebnis dieser Gespräche zu sein.
Obwohl Details zu der Rolle noch nicht bekannt sind, wird sie als eine Position eines „Superberaters“ beschrieben, was darauf hindeutet, dass Ventura dem Eigentum und der Führung des Vereins hochrangige Beratung anbieten wird. Dies ist keine Rückkehr auf die Trainerbank für Ventura, der zuletzt Venezia in der Serie B trainierte, sondern vielmehr eine strategische Position innerhalb der Vereinsstruktur. Er verließ Venezia im Februar 2024 nach einer schwierigen Zeit, in der der Verein Mühe hatte, ein konstantes Leistungsniveau zu halten.
Ventura trainierte Torino zuvor zwischen 2016 und 2018 und beaufsichtigte eine Phase relativer Stabilität und sicherte sich in der Saison 2016-17 einen neunten Platz in der Serie A. Sein pragmatischer und defensiv ausgerichteter Ansatz brachte ihm den Ruf eines fähigen Taktikers ein, obwohl seine Amtszeit nach einer Reihe enttäuschender Ergebnisse schließlich endete. Er ist der Vater des aktuellen Torino-Spielers Alessandro Ventura.
Cairos Entscheidung, Ventura zurückzuholen, deutet auf den Wunsch hin, seine Erfahrung und sein Wissen über den Verein zu nutzen. Torino liegt derzeit im Mittelfeld der Serie A, und die Ernennung könnte als Versuch interpretiert werden, Petrachi zusätzliche Unterstützung zu bieten, während der Verein seine Leistung verbessern und möglicherweise um die europäische Qualifikation kämpfen will. Der Verein bestätigte, dass das Treffen stattgefunden hat, hat aber noch keine offizielle Vereinbarung mit Ventura bekannt gegeben.




