Juventus versucht, seine Offensive vor der Vorbereitungstour zu verstärken, wobei eine Reihe potenzieller Neuzugänge in Betracht gezogen werden, wie italienische Medien berichten. Der Verein steht unter Druck, einen neuen Stürmer zu verpflichten, nachdem sich Ekhator bei einem Freundschaftsspiel gegen Basel verletzt hat und für mindestens einen Monat ausfällt.
Juventus-Trainer Massimiliano Spalletti hatte gehofft, mit Ekhator arbeiten zu können, aber seine Abwesenheit hat den Verein dazu veranlasst, die Suche nach Verstärkung zu beschleunigen. Derzeit besteht der Kader für die kommende Tour – die mit einer Reise nach Hongkong beginnt – aus Openda, David und Milik, eine Situation, die der Verein vor der Abreise beheben möchte.
Das ‘ideale’ Szenario für Juventus besteht darin, einen Startstürmer zu verpflichten, was dazu geführt hat, dass die Verfolgung von Mateo Pellegrino von Vélez Sarsfield vorübergehend pausiert wurde. Der Verein priorisiert die Klärung der Situationen um Dusan Vlahovic und Randal Kolo Muani. Die Verhandlungen mit Paris Saint-Germain um Kolo Muani gestalten sich schwierig, da PSG angeblich zögert, Juventus‘ jüngstes Angebot von 35 Millionen Euro plus Boni und einem Prozentsatz an einem möglichen zukünftigen Weiterverkauf zu akzeptieren, was den Gesamtbetrag auf rund 45 Millionen Euro erhöhen könnte.
Trotz der Komplikationen mit Kolo Muani ist Juventus zuversichtlich, Pellegrino zu verpflichten, und seine Agenten werden voraussichtlich nach Italien kommen, um einen Fünfjahresvertrag abzuschließen. Das Interesse an dem jungen Argentinier ist jedoch gestiegen, wobei Vereine aus der Premier League, La Liga und Fiorentina – unter der Leitung des ehemaligen Juventus-Direktors Fabio Paratici – ebenfalls Interesse bekundet haben. Fiorentinas Fähigkeit, Pellegrino zu verpflichten, hängt vom Verkauf von Moise Kean und Roberto Piccoli ab. Die Gespräche mit Como um Kean verlaufen positiv.
Auch Parma ist in der Lage, einen Deal für Pellegrino zu erleichtern und Juventus eine Prioritätsoption für den Spieler anzubieten, wenn sie innerhalb der nächsten zehn Tage einen Deal abschließen können. Parma muss durch Spielerverkäufe Einnahmen generieren, und Pellegrino wird als wertvolles Gut angesehen, das potenziell 30 Millionen Euro oder 25 Millionen Euro einbringen könnte, wenn Juventus eine Leihe mit Kaufoption wählt. Juventus müsste Kolo Muani verpflichten, um diesen Ansatz zu rechtfertigen, da sie sich die Verpflichtung beider Spieler nicht leisten können. Alexander Sorloth bleibt eine Backup-Option, die möglicherweise während der Verhandlungen mit Atlético Madrid über Nico Gonzalez zusammen mit Jean Philippe Mateta diskutiert wird.




