Laut Berichten aus Italien befinden sich Juventus Turin in Verhandlungen mit Atlético Madrid über einen festen Transfer des Stürmers Nico González. Der Deal wird derzeit auf rund 25 Millionen Euro geschätzt, was deutlich unter den ursprünglich vereinbarten 32 Millionen Euro im Rahmen der Leihe liegt.
González wechselte zu Beginn der Saison leihweise zu Atlético Madrid und beeindruckte unter Trainer Diego Simeone, wo er zu einer Schlüsselperson in der Offensive der spanischen Mannschaft wurde. Atlético ist bestrebt, den argentinischen Nationalspieler zu halten, zögert jedoch, die ursprüngliche Kaufoption zu erfüllen. Der Verein managte González’ Einsatzzeit strategisch, um eine automatische Kaufpflicht zu vermeiden.
Juventus soll durch finanzielle Engpässe und die Notwendigkeit, die Regeln des Financial Fair Play einzuhalten, motiviert sein, González zu verkaufen. Der Verein hat zudem eine Reihe von Spielern, die aus Leihen zurückkehren – darunter Douglas Luiz, Arthur, Joao Mario und Rugani – und muss den Kader ausdünnen. Der Verkauf würde auch erhebliche Mittel freisetzen, um die Pläne von Trainer Luciano Spalletti zur Kaderverstärkung zu unterstützen.
González’ aktueller Vertrag bei Juventus hat einen Buchwert von etwa 20 Millionen Euro, wobei sein Gehalt – einschließlich Steuervergünstigungen durch das 'Decreto Crescita' – den Verein rund 12 Millionen Euro pro Jahr kostet. Ein Verkauf für etwa 25 Millionen Euro würde einen positiven finanziellen Ausgang für die 'Bianconeri' darstellen. Atlético Madrid ist nicht bereit, mehr als 30 Millionen Euro für den 28-Jährigen zu bieten.
González selbst hat seinen Wunsch geäußert, bei Atlético Madrid zu bleiben und erklärt, er lebe in der spanischen Hauptstadt "einen Traum". Die finanziellen Realitäten der Situation scheinen ihn jedoch in Richtung eines festen Wechsels zum spanischen Verein zu drängen. Die laufenden Gespräche werden als "positiv" beschrieben, und ein Abschluss des Deals könnte bis Ende Mai erfolgen, was Juventus wichtige Mittel für die kommende Transferperiode einbringen würde.




