Juventus erwägt sowohl Randal Kolo Muani von Tottenham Hotspur als auch Joshua Zirkzee als potenzielle Verstärkungen für die Offensive vor der kommenden Saison, wie italienische Medien berichten. Der Verein evaluiert, welcher Spieler besser in das System von Trainer Luciano Spalletti passt, das Physis und technische Fähigkeiten im Strafraum priorisiert.
Beide Spieler erlebten eine schwierige Saison 2023-24 mit ihren jeweiligen Vereinen, mit begrenzter Spielzeit und unbeständiger Form. Kolo Muani wechselte im vergangenen Sommer für eine geschätzte Ablösesumme von rund 70 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Tottenham, konnte sich aber in der Premier League nicht durchsetzen. Er absolvierte 41 Spiele, davon 26 als Stammspieler, und erzielte fünf Tore mit vier Vorlagen. Zirkzee verbrachte die Saison derweil bei Manchester United, wo er ebenfalls wenig Einsatzmöglichkeiten fand, nur fünf von 26 Spielen von Beginn an bestritt und zwei Tore und eine Vorlage beisteuerte.
Daten von Sofascore zeigen, dass Kolo Muani in der letzten Saison mehr Torchancen kreierte als Zirkzee, nämlich fünf im Vergleich zu Zirkzees zwei. Zirkzee demonstrierte jedoch eine etwas bessere Torquote und traf alle 351 Minuten, während Kolo Muani alle 440 Minuten traf. Zirkzee übertraf Kolo Muani auch leicht bei Torschüssen aufs Tor, obwohl der Franzose eine etwas höhere Erfolgsquote beim Dribbling hatte.
Spalletti soll einen Stürmer suchen, der sich nicht nur darauf verlässt, den Ball vor dem Tor zu erhalten, sondern aktiv am Spielaufbau beteiligt ist und Chancen kreieren kann. Die Wahl zwischen Kolo Muani und Zirkzee wird wahrscheinlich von einer gründlichen Bewertung ihrer Eignung für Spallettis taktischen Ansatz und ihrem Potenzial, zum Angriff von Juventus beizutragen, abhängen. Die Ankunft eines der beiden Spieler würde einen Bedarf an Tiefe und Qualität in der Offensive von Juventus decken, während sie sich auf die Herausforderung um den Serie A-Titel vorbereiten.




