Der Hamburger SV steht kurz davor, Kathleen Krüger, Führungskraft beim FC Bayern München, als neues Vorstandsmitglied für Sport zu ernennen. Krüger, derzeit Leiterin Organisation und Infrastruktur beim FC Bayern, wird eine Position besetzen, die seit dem Ausscheiden von Stefan Kuntz im Januar vakant ist. Sie wird gemeinsam mit Finanzvorstand Eric Huwer den Vorstand des HSV leiten und sich dabei auf den operativen Bereich und die Infrastruktur konzentrieren, während Sportdirektor Claus Costa die Transfers abwickelt.
Mehreren Berichten zufolge steht der Hamburger SV kurz davor, Kathleen Krüger, Führungskraft beim FC Bayern München, als neues Vorstandsmitglied für Sport zu ernennen. Dieser Schritt würde Krüger die Position besetzen, die seit dem umstrittenen Ausscheiden von Stefan Kuntz im Januar vakant ist. Der HSV-Aufsichtsrat soll ihre Ernennung am Dienstagabend in einer Sitzung gebilligt haben, und es wird erwartet, dass der Vertrag in Kürze unterzeichnet wird.
Krüger ist derzeit Leiterin Organisation und Infrastruktur beim FC Bayern München, eine Position, die die Aufsicht über das berühmte Trainingsgelände an der Säbener Straße und die umfassende operative Logistik umfasst. In Hamburg wird sie gemeinsam mit Finanzvorstand Eric Huwer den Vorstand leiten. Berichten zufolge werden zu ihren Aufgaben Organisation, Infrastruktur und Unternehmenskommunikation gehören, während Sportdirektor Claus Costa weiterhin für die Transferangelegenheiten verantwortlich sein wird.
Die Position ist seit vier Monaten vakant, nachdem der ehemalige deutsche Nationalspieler Kuntz nach Vorwürfen schwerwiegenden Fehlverhaltens abrupt ausgeschieden war. Der Verein suchte nach einem hochkarätigen Kandidaten, um seine sportlichen Abläufe zu stabilisieren, während er weiterhin die Rückkehr in die Bundesliga anstrebt, nachdem er in der vergangenen Saison als Dritter der 2. Bundesliga abgeschlossen hat.
Krügers Wechsel stellt einen bedeutenden Schritt in ihrer Karriere dar, der sie von einer wichtigen operativen Rolle beim erfolgreichsten Verein Deutschlands zu einer breiteren Führungsposition bei einem traditionsreichen Verein mit enormem Druck, in die Beletage zurückzukehren, führt. Ihr Hintergrund in den Bereichen Infrastruktur und Organisation wird als wichtiger Vorteil für Hamburg angesehen, einen Verein mit einem großflächigen Stadion und einer Nachwuchsakademie, die eine sorgfältige Verwaltung erfordern.
Die Ernennung würde, sobald sie abgeschlossen ist, eine seltene weibliche Besetzung einer leitenden Position im Sportvorstand des deutschen Fußballs bedeuten. Sie signalisiert Hamburgs Absicht, ein modernes und strukturiertes Führungsteam aufzubauen, während der Verein die Zukunft plant, sei es in der zweiten Liga oder, so hofft er, zurück in der Bundesliga.




