Kathleen Krüger wurde am Dienstag zum neuen Vorstand Sport des Hamburger SV ernannt, bestätigte der Verein. Die 40-Jährige wird am 1. Juli zum Zweitligisten stoßen und ihre Position als Leiterin Organisation und Infrastruktur beim FC Bayern München nach 17 Jahren bei den deutschen Rekordmeistern verlassen.
Krügers Ernennung füllt die Vakanz, die Stefan Kuntz hinterlassen hat, der im Januar seinen Posten als HSV-Vorstand Sport verließ. Der Verein suchte nach einem Nachfolger, der strategische Führung bieten und die sportlichen Abläufe des Vereins überwachen kann.
Michael Papenfuß, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Hamburger SV, lobte Krügers Erfahrung und Fähigkeiten und betonte, dass sie über “außergewöhnliche organisatorische und Führungsqualitäten” verfüge, die sie während ihrer langjährigen Tätigkeit beim FC Bayern München erworben habe. Er hob ihre Fähigkeit hervor, den Druck eines Top-Fußballclubs zu bewältigen, sowie ihre Kombination aus sportlicher Expertise, strategischem Denken und Kommunikationsfähigkeiten.
Krügers Karriere beim FC Bayern München begann als Spielerin der Frauenmannschaft, bevor sie in administrative Positionen wechselte. Sie war maßgeblich an der Organisation und Infrastruktur eines der erfolgreichsten Fußballvereine Europas beteiligt und konnte wertvolle Einblicke in die internen Abläufe des Spitzenfußballs gewinnen. Zu ihren Aufgaben beim FC Bayern gehörten die Überwachung des Stadionbetriebs, der Sicherheit und der logistischen Abläufe.
Über ihren Wechsel zum HSV sagte Krüger, sie sei dankbar für die Möglichkeit, zur Zukunft des traditionsreichen Vereins beizutragen. Sie betonte ihre Bewunderung für die jüngsten Fortschritte des Vereins und ihre Bereitschaft, gemeinsam mit dem Finanzvorstand Eric Huwer und anderen wichtigen Mitarbeitern auf diesem Erfolg aufzubauen. Krüger wird die Gesamtverantwortung für den sportlichen Bereich des HSV übernehmen und gemeinsam mit Huwer die strategische Ausrichtung des Vereins gestalten. Diese Ernennung signalisiert den Anspruch des HSV, eine starke und stabile Führungsebene zu etablieren, um den Aufstieg in die Bundesliga anzustreben.




