Kevin Vogt hat sich auf eine einvernehmliche Auflösung seines Vertrags mit dem VfL Bochum zum Ende der laufenden Saison geeinigt und damit seine Profikarriere beendet, bestätigte der Verein. Die Entscheidung resultiert aus anhaltenden gesundheitlichen Problemen und Verletzungen des 34-jährigen Innenverteidigers.
Vogt, gebürtig aus Bochum, schloss sich 2004 der Jugend des Vereins an und arbeitete sich durch die Reihen hoch, bevor er 2009 sein Bundesliga-Debüt für den VfL Bochum feierte. Er sammelte über 100 Einsätze für den Verein in allen Altersgruppen und baute eine starke Verbundenheit zur Region Ruhrpott auf. Der Verteidiger bedankte sich für die Möglichkeit, seine Karriere in seinem Heimatverein zu beginnen und zu beenden.
„Diese Entscheidung fällt mir unglaublich schwer“, erklärte Vogt laut Vereinsmitteilung. „Fußball war mein Leben, so lange ich mich erinnern kann. Der VfL Bochum war immer etwas Besonderes. Hier bin ich aufgewachsen, hier konnte ich Profi werden und hier konnte ich am Ende meiner Karriere nach Hause kommen. Aber mein Körper hat mir in den letzten Monaten deutlich gezeigt, dass die Dinge nicht mehr so weitergehen können, wie ich es mir wünsche.“
Neben seinen beiden Stationen beim VfL Bochum hatte Vogt eine erfolgreiche Karriere in der Bundesliga bei FC Augsburg, 1. FC Köln, TSG Hoffenheim, Werder Bremen und zuletzt 1. FC Union Berlin. Er sammelte im Laufe seiner Karriere über 300 Bundesliga-Spiele, darunter auch Erfahrungen in der Champions League während seiner Zeit bei Union Berlin. Vogts Vielseitigkeit und Erfahrung machten ihn zu einer wertvollen Bereicherung für alle Vereine, die er repräsentierte.
Die vorzeitige Vertragsauflösung ermöglicht es Vogt, seine Karriere nach dem aktiven Fußball zu planen, während Bochum mit der Bewertung von Optionen zur Verstärkung des Kaders für die nächste Saison beginnen kann. Vogts Abgang markiert das Ende einer Ära für den Verein, der einen Spieler verliert, der tief in seiner Geschichte verwurzelt ist und ein erfahrener Profi auf dem Platz war.




