Juventus befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen, um den Stürmer Denis Pellegrino von Parma zu verpflichten, doch die Vereine sind sich über die Struktur des Deals uneinig. Laut Berichten aus Italien hat Juventus zunächst eine Leihe mit Kaufoption vorgeschlagen und eine Leihgebühr von 5 Millionen Euro sowie eine Kaufoption von 25 Millionen Euro angeboten, zuzüglich weiterer 5 Millionen Euro erreichbarer Boni. Parma lehnte dieses Angebot ab und priorisierte einen sofortigen Geldzufluss.
Parmas Zögern rührt von der Notwendigkeit her, seine eigenen Transferaktivitäten zu finanzieren, einschließlich der Suche nach einem Ersatz für Pellegrino. Der Verein prüft mehrere Optionen, darunter einen weiteren Stürmer aus der argentinischen Liga. Sie haben Juventus mitgeteilt, dass sie bereit wären, eine geringere Ablöse für Pellegrino zu akzeptieren, aber nur, wenn die Bianconeri sich zu einem dauerhaften Transfer verpflichten.
Berichten zufolge strebt Parma nun etwa 22 Millionen Euro plus Boni an, wobei das Gesamtpaket potenziell 26-28 Millionen Euro erreichen könnte. Juventus ist sich des Wettbewerbs aus dem Ausland bewusst, wobei ein namentlich nicht genannter Premier-League-Club angeblich bereit ist, 28 Millionen Euro für den Spieler zu bieten. Dies hat Parma dazu veranlasst, Juventus zu drängen, den Deal schnell abzuschließen, da Pellegrino selbst an einem Wechsel nach Turin interessiert ist.
Pellegrino ist seit einiger Zeit im Interesse von Juventus, wobei erste Scouting-Berichte Ende Juni stattfanden. Die mögliche Verpflichtung erfolgt inmitten der Unsicherheit über andere Offensivziele für Juventus, einschließlich Samuel Kolo Muani, und Fragen über die Zukunft von Dusan Vlahovic. Juventus-Trainer Luciano Spalletti soll sich sehr wünschen, Pellegrino als einen seiner beiden Hauptstürmer für die kommende Saison zu haben. Der Verein steht unter Druck, Verstärkungen zu sichern, bevor er in zwei Wochen zur Vorsaisonreise aufbricht.



