Juventus hält laut dem neuen CEO des Vereins, Giovanni Carnevali, weiterhin an einer Bewertung von 15 Millionen Euro für Mittelfeldspieler Fabio Miretti fest, was potenzielle Transferverhandlungen mit Bologna erschwert. Carnevali signalisierte bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Amtsantritt einen entschlossenen Ansatz beim Verkauf von Spielern und priorisiert günstige Bedingungen für den Verein, während er versucht, bis Tagesende Kapitalgewinne in Höhe von 13 Millionen Euro zu verbuchen.
Bologna strebt derzeit eine Leihe mit Kaufoption an, einem Vorschlag, dem Juventus widersteht. Der Turiner Verein bevorzugt einen direkten Verkauf oder zumindest eine Leihe mit einer verpflichtenden Kaufklausel. Dieser deutliche Unterschied in der Bewertung hat den Fortschritt der Gespräche zwischen den beiden Vereinen der Serie A zum Erliegen gebracht, ohne dass eine unmittelbare Lösung in Sicht ist. Villarreal soll die Situation aus der Ferne beobachten.
Miretti, 20 Jahre alt, hat seit seinem Einstand in die erste Mannschaft über 100 Spiele für Juventus bestritten, trotz einer schwierigen letzten Saison wie viele seiner Teamkollegen. Carnevali betonte das Vertrauen des Vereins in die technischen Fähigkeiten des Spielers und folglich seinen wirtschaftlichen Wert und schloss einen 'Ausverkauf' trotz der Notwendigkeit aus, die Bücher auszugleichen. Der Verein ist nicht verzweifelt, das Ziel der Kapitalgewinne zu erreichen, was es ihm ermöglicht, eine feste Haltung bei der Bewertung von Spielern einzunehmen.
Auch die Gespräche über einen möglichen Wechsel des Verteidigers Lyanco Lucumì zwischen Juventus und Bologna gestalten sich schwierig. Bologna strebt eine Ablösesumme an, die sich der Ausstiegsklausel des Spielers von 28 Millionen Euro nähert, die Mitte Juli ausläuft, während Juventus ihn mit 18 Millionen Euro bewertet. Juventus erwägt außerdem die Leihe des Torhüters Giovanni Daffara, obwohl Parma versuchen könnte, einen dauerhaften Deal zu erzielen, möglicherweise einschließlich einer Rückkaufoption, um eine gewisse Kontrolle über die Zukunft des Spielers zu behalten.




