Juventus hat am Donnerstag offiziell die Verpflichtung des Stürmers Jeff Ekhator vom Genoa bekannt gegeben. Der Transfer bringt den jungen italienischen Angreifer in den Kader von Luciano Spalletti, während die Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen.
Ekhator kommt nach Turin, während die Juventus-Fans bedeutende Verstärkungen für das Team erwarten, insbesondere im Angriff. Der Verein war bisher relativ ruhig auf dem Transfermarkt, was sich in der geringen Zuschauerbeteiligung von etwa fünfzig Fans im J Medical Center bei den routinemäßigen medizinischen Untersuchungen der Spieler widerspiegelte. Dies steht in starkem Kontrast zu den großen Menschenmengen, die frühere hochkarätige Neuzugänge wie Cristiano Ronaldo begrüßten.
Juventus sucht weiterhin nach weiteren Offensivoptionen, darunter Randal Kolo Muani von Paris Saint-Germain und Alexander Sorloth von Atletico Madrid. Ekhator stellt jedoch den ersten Neuzugang für Spalletti im Sommer dar und wird voraussichtlich um einen Platz als dritte Wahl im Sturm kämpfen. Der Transfer erfolgt nach dem Abgang von Dusan Vlahovic, der kürzlich zum freien Spieler wurde.
Mehrere Spieler sehen sich einer ungewissen Zukunft im Verein gegenüber. Arthur, der von einer Leihe bei Gremio zurückkehrt, verbringt seinen fünften Sommer bei Juventus auf der Suche nach einer neuen Destination, obwohl sein Vertrag bis 2027 läuft. Daniele Rugani und Joao Mario sind ebenfalls von ihren Leihen bei Fiorentina bzw. Bologna zurückgekehrt. Douglas Luiz, der in der letzten Saison eine schwierige Beziehung zum Verein hatte, versucht, Spalletti zu beeindrucken und seinen Platz im Kader zu sichern, nachdem frühere Leihversuche bei Nottingham Forest und Aston Villa gescheitert waren.
Torwart Mattia Di Gregorio wird voraussichtlich den Verein verlassen, wobei Emiliano Martinez von Aston Villa und Guglielmo Vicario von Tottenham als mögliche Ersatzmänner in Betracht gezogen werden. Weitere Spieler, die den Verein möglicherweise verlassen werden, sind die Stürmer Lois Openda und Arek Milik sowie Juan Cabal. Auch die Verteidiger Gatti und Kelly sowie die Mittelfeldspieler Zhegrova und Khephren Thuram sehen sich einer ungewissen Zukunft im Allianz Stadium gegenüber.




