Barcelona hat Manchester United mitgeteilt, dass sie ihre Kaufoption für Marcus Rashford in Höhe von 30 Millionen Euro nicht wahrnehmen werden, wie Fabrizio Romano und Marca berichten. Der englische Nationalspieler verbrachte die zweite Saisonhälfte auf Leihbasis beim Camp Nou, wobei persönliche Bedingungen für einen Dreijahresvertrag mit reduziertem Gehalt bereits vereinbart wurden.
Marca nannte zwei Hauptgründe für die Entscheidung Barcelonas: Anthony Gordons überlegene Defensivarbeit, die mit der Betonung von Trainer Hansi Flick auf hohem Pressing übereinstimmt, und Rashfords Alter, das drei Jahre und sechs Monate älter ist als das von Gordon. Der Verein sieht Gordon offenbar als eine geeignetere langfristige Option.
Matteo Moretto unterstützte diese Ansicht und erklärte, Rashford sei für die Katalanen keine Priorität mehr, obwohl eine Rückkehr zu Verhandlungen nicht völlig ausgeschlossen sei, sollten sich die Umstände ändern. Ein erneutes Interesse würde jedoch von Rashfords Verfügbarkeit und anderen Angeboten abhängen, die er erhält.
Christian Falk und The Sun berichten, dass Bayern München bereit ist, Manchester United 40 Millionen Euro für Rashford anzubieten – eine beträchtliche Steigerung von 8,5 Millionen Pfund gegenüber Barcelonas Option. Dieses höhere Angebot stellt einen lukrativeren Ausgang für United dar, und Rashford könnte einem Wechsel offener gegenüberstehen, angesichts der offensichtlichen mangelnden Überzeugung Barcelonas.
Bayern sucht aktiv nach einem neuen Linksaußen, nachdem Versuche, Anthony Gordon und Rio Ngumoha zu verpflichten, gescheitert sind. Rashford könnte diese Lücke füllen und möglicherweise ihre Offensive vor der kommenden Saison verstärken. Die Situation lässt Rashfords Zukunft ungewiss, aber da Barcelona aus dem Rennen ist, scheint ein Wechsel in die Bundesliga nun eine realistische Möglichkeit.




