Der Stürmer von Juventus, Jeff Ekhator, könnte ausgeliehen werden, falls der Verein keinen Käufer für Arkadiusz Milik findet. Dieser Schritt wäre ein Rückschlag und ein weiterer Beweis für eine schlechte Transferpolitik, wie italienische Medien berichten. Die mögliche Leihe von Ekhator, der als großes Potenzial gilt und kurz vor dem Durchbruch steht, würde die Juventus-Fans frustrieren.
Diese Situation würde auch bestätigen, dass vergangene Transferfehler die aktuellen und zukünftigen Perspektiven des Vereins weiterhin behindern. Milik und ein weiterer Stürmer, Lois Openda, haben den Verein fast sechzig Millionen Euro an Ablösesummen sowie zwanzig Millionen Euro an Gehältern gekostet, konnten aber während ihrer Zeit in Turin die Erwartungen nicht erfüllen. Der Verein hat nun Schwierigkeiten, für beide Spieler neue Vereine zu finden, was seine Möglichkeiten zur Verstärkung des Kaders einschränkt.
Das Problem liegt nicht unbedingt an den Spielern selbst, sondern an denen, die sie ursprünglich identifiziert und verpflichtet haben, sowie an anderen enttäuschenden Neuzugängen wie Filip Kostic und Joao Mario. Die Regeln des Financial Fair Play sind nicht das Hauptproblem für die Transferaktivitäten von Juventus, sondern die Präsenz dieser schwer verkäuflichen Spieler, die sowohl im Kader als auch im Budget des Vereins Platz beanspruchen. Das Gewicht vergangener Entscheidungen stellt für diejenigen, die mit dem Wiederaufbau der Mannschaft betraut sind, eine erhebliche Belastung dar.
Die Abgabe der aktuellen Offensivoptionen ist die schwierigste Aufgabe für Sportdirektor Giovanni Carnevali in diesem Sommer. Es gibt jedoch nur wenige Alternativen, da die Vorstellung von Milik und Openda vor den Fans für eine weitere Saison ein inakzeptables Risiko darstellen und wahrscheinlich auf starken Widerstand stoßen würde. Obwohl es Fälle gibt, in denen Spieler mit einer zweiten Chance ihr Glück wenden konnten, deutet die aktuelle Situation bei Juventus auf ein anderes Ergebnis hin. Der Verein braucht Gewissheit und ein solides Fundament für den Wiederaufbau, keine weiteren Spekulationen.



