Rafael Leao hat dem AC Milan seinen Wunsch mitgeteilt, den Verein in diesem Sommer zu verlassen, jedoch liegen bisher keine konkreten Angebote für den portugiesischen Stürmer vor, wie italienische Medien berichten. Milan hofft, eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro für seinen ehemaligen Starspieler zu erzielen, würde aber auch 50 Millionen Euro akzeptieren, angesichts seiner jüngsten Formschwäche.
Leao war eine Schlüsselfigur für Milan in der Serie-A-Meistersaison 2021-22 und weckte das Interesse von Vereinen wie Chelsea, die ein Angebot von 100 Millionen Euro unterbreiteten, das letztendlich abgelehnt wurde. Seine Leistungen sind jedoch in den folgenden zwei Saisons gesunken, was zu Kritik von den Fans und einer Beeinträchtigung seines Marktwerts führte. Er hatte auch mit Verletzungen und taktischen Entscheidungen verschiedener Trainer zu kämpfen, darunter seine Landsleute Fonseca und Conceiçao sowie Stefano Pioli.
Trotz des Interesses von Agenten, die Barcelona und Manchester United vertreten, haben keine formellen Verhandlungen stattgefunden. Leaos Leistung bei der Weltmeisterschaft 2022, abgesehen von einem Assist gegen Kroatien, trug wenig dazu bei, sein Profil unter den europäischen Spitzenclubs zu verbessern. Er hat derzeit einen Vertrag bis 2028 bei Milan und strebt einen dauerhaften Transfer oder zumindest eine Leihe mit Kaufoption an. Sein Gehalt von 7 Millionen Euro netto pro Saison erweist sich ebenfalls als abschreckender Faktor für potenzielle Interessenten.
Aston Villa, beflügelt durch die Qualifikation für die Champions League, wurde als mögliche Destination genannt, aber es ist unklar, ob Trainer Unai Emery ein Angebot verfolgen wird. Leao soll auch Angebote von türkischen Vereinen wie Galatasaray, Besiktas und Fenerbahce sowie aus Saudi-Arabien abgelehnt haben, wo er seinen ehemaligen Teamkollegen Theo Hernandez bei Al Hilal wiedergefunden hätte. Milan ist ungern bereit, Leao in Mailand zu lassen und alleine zu trainieren, aus Angst, dass dies seinen Transferwert weiter mindern würde. Der Verein hofft, die Einnahmen aus einem möglichen Leao-Verkauf zu nutzen, um den Transfer von Konstantinos Karetsas, einem griechisch-belgischen Stürmer, der derzeit für Genk spielt, zu finanzieren, der 40 Millionen Euro fordert.




