Inter hat die Rückkehr des Mittelfeldspielers Aleksandar Stankovic vom Club Brügge für eine Ablösesumme von 23 Millionen Euro offiziell bekannt gegeben, wie der Verein am Mittwoch mitteilte. Der Transfer aktiviert eine Rückkaufklausel, die im ursprünglichen Transfer enthalten war, der Stankovic im vergangenen Jahr für 10 Millionen Euro nach Belgien brachte.
Stankovics Entwicklung in Brügge war beachtlich, wobei der Verein seine körperlichen und technischen Verbesserungen als Schlüsselfaktoren für ihre Entscheidung nannte. Er wurde zu einem wichtigen Spieler für die belgische Mannschaft und trug in allen Wettbewerben, einschließlich der Champions-League-Spielen, drei Tore und 14 Einsätze bei. Mehrere Vereine der Premier League und Bundesliga sollen Interesse an dem 20-Jährigen bekundet haben und wären möglicherweise bereit, Inter einen erheblichen Gewinn zu bieten.
Die Entscheidung, Stankovic zurückzuholen, wurde bei einem kürzlichen Vereinsmeeting getroffen, wobei die Trainer ihn während des Trainingslagers begutachten möchten. Stankovic ist mit der Inter-Struktur vertraut, da er zusammen mit einem weiteren Absolventen der Primavera, Pio Esposito, durch die Jugendakademie des Vereins gegangen ist. Beide Spieler, die innerhalb weniger Monate voneinander geboren wurden, waren Teil des Primavera-Kaders, der von Cristian Chivu in der Saison 2022-23 trainiert wurde.
Für Stankovic hat es eine besondere Bedeutung, für Inter zu spielen, angesichts des legendären Status seines Vaters Dejan im Verein. Der Spieler hatte bereits seinen starken Wunsch geäußert, die Nerazzurri zu vertreten. Inter ist jedoch Berichten zufolge offen für Angebote in Höhe von 40 Millionen Euro, was bedeutet, dass ein schneller Weiterverkauf eine realistische Möglichkeit ist. Der Verein würde einen erheblichen Gewinn erzielen, da er insgesamt 13 Millionen Euro in die Entwicklung des Spielers investiert hat. Der Sportdirektor von Inter, Cristian Chivu, soll dem Transfer zugestimmt haben, erwägt aber auch Optionen, das junge Talent im Kader zu halten und ihn möglicherweise nach einem erfolgreichen Trainingslager in die erste Mannschaft zu integrieren.



