Liverpool hat derzeit keine Pläne, die Rückkaufoption für den Verteidiger von Bayer Leverkusen, Jarell Quansah, zu ziehen, trotz einer wachsenden Verletzungskrise in der eigenen Defensive. Der Verein bestätigte dies gegenüber BBC Sport, obwohl Trainer Andoni Iraola zugab, dass das Team in defensiven Optionen „sehr dünn“ besetzt sei.
Liverpool muss sowohl auf Giovanni Leoni als auch auf Jeremy Jacquet aufgrund von Verletzungen verzichten, was Joe Gomez zwang, in der Vorbereitung zu spielen, bevor auch er einen Rückschlag erlitt. Iraola räumte offen ein, dass Verstärkungen in der Abwehr benötigt werden, und erklärte, die aktuelle Situation sei „eine Lösung, die wir zu finden versuchen“.
Quansah, der Liverpool im vergangenen Jahr für Leverkusen verließ, hat eine gemeldete Rückkaufklausel von 70 Millionen Pfund – eine Gebühr, die doppelt so hoch ist wie das, was der deutsche Verein für ihn bezahlt hat. TEAMtalks Graeme Bailey berichtet jedoch, dass diese Klausel erst 2027 aktiv wird, was eine sofortige Rückkehr erschwert.
Stattdessen erwägt Liverpool Berichten zufolge einen Wechsel für Ezri Konsa von Aston Villa, der Vielseitigkeit bietet, da er sowohl als Innenverteidiger als auch als Rechtsverteidiger spielen kann. Sie hatten auch die Möglichkeit geprüft, John Stones zu verpflichten, aber der englische Nationalspieler hat sich inzwischen auf einen Transfer zum Inter Mailand geeinigt. Illia Sabarnyi von Paris Saint-Germain ist ein weiterer Spieler, den die Reds beobachten, nachdem sie auf seine Verfügbarkeit nach einer Saison in Frankreich aufmerksam geworden sind.
Iraola gab ein Update zum Fitnesszustand von Jacquet und erklärte, der Verein gehe nach einer längeren Spielpause vorsichtig mit dem Neuzugang vor. Er geht davon aus, dass Jacquet im letzten Spiel ihrer USA-Tour zum Einsatz kommen wird, um wertvolle Spielminuten zu sammeln. Die Verletzung von Gomez ist jedoch weiterhin besorgniserregend und unterstreicht den Bedarf an defensiver Tiefe.




