Liverpool ist ermutigt durch die Möglichkeit eines Deals für den Flügelspieler von RB Leipzig, Antonio Nusa, nachdem die Verpflichtung seines Teamkollegen Yan Diomande gescheitert ist, der Berichten zufolge zum Paris Saint-Germain wechseln wird. Der Verein von Merseyside war monatelang stark mit Diomande in Verbindung gebracht worden, aber der ivorische Nationalspieler hat eine klare Präferenz für einen Wechsel in die französische Hauptstadt signalisiert.
Da Liverpool einen Ersatz für Mohamed Salah finden muss, hatte man Diomande als Schlüsselziel identifiziert, sieht sich nun aber gezwungen, die Optionen neu zu bewerten. Laut Sky Deutschland Reporter Philipp Hinze ist Leipzig nun eher bereit, Nusa zu verkaufen, um Mittel für seine eigenen Kaderumbaupläne zu beschaffen. Der 21-jährige norwegische Nationalspieler beeindruckte kürzlich mit einem Tor gegen die Elfenbeinküste während der WM-Qualifikation und unterstrich damit sein Potenzial.
Hinze berichtet, dass Leipzig Nusa mit 60 Millionen Euro (ca. 51 Millionen Pfund oder 68 Millionen Dollar) bewertet, ihn aber nicht aktiv verkaufen möchte und seine Dienste lieber für eine weitere Saison halten würde. Die finanzielle Situation des Vereins erfordert jedoch einen größeren Verkauf, und da für andere Spieler keine konkreten Angebote vorliegen, hat sich Nusa als potenzieller Abgang herauskristallisiert.
Obwohl Nusa eine potenzielle Option für Liverpool darstellt, spielt er hauptsächlich auf der linken Seite, einer Position, die bereits gut mit Cody Gakpo, Rio Ngumoha und dem neuen Zugang Victor Munoz besetzt ist. Seine Torbeteiligung für Leipzig – 10 Tore und 11 Vorlagen in 71 Spielen – ist ebenfalls nicht außergewöhnlich hoch. Der ehemalige Chelsea-Stürmer Salomon Kalou glaubt, dass Diomande möglicherweise einen Fehler gemacht hat, indem er sich für PSG anstelle von Liverpool entschieden hat, und argumentiert, dass die Premier League ein besseres Umfeld für die Entwicklung bietet, räumte aber den aktuellen Erfolg von PSG ein. Liverpool war bereits im Mai mit drei weiteren Leipzig-Spielern in Verbindung gebracht worden und prüft nun insgesamt sechs Flügeloptionen.



