
Liverpools Torhüter Alisson fällt für Champions-League-Viertelfinale gegen PSG aus
Liverpool muss im Viertelfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain auf seinen Stammtorhüter Alisson verzichten. Der brasilianische Keeper hat sich eine Muskelverletzung zugezogen. Trainer Arne Slot bestätigte die Nachricht am Freitag in einer Pressekonferenz und gab an, dass der Torhüter „etwas länger als erwartet“ ausfallen wird, aber voraussichtlich vor Saisonende zurückkehren wird.
Alissons Ausfall ist ein schwerer Schlag für die Reds, die im Hinspiel auf den französischen Meister treffen. Der 31-Jährige hatte bereits die Premier-League-Niederlage gegen Brighton Anfang März verpasst, nachdem er in der jüngsten Länderspielpause geschont worden war. Sein Vertreter, Caoimhin Kelleher, wird voraussichtlich in beiden Spielen des entscheidenden europäischen Duells im Tor stehen.
Erfreulichere Nachrichten für Slot: Stürmer Alexander Isak ist ins Training zurückgekehrt und steht für das Spiel gegen PSG zur Verfügung. Der schwedische Angreifer könnte sogar am dieswöchigen Ligaspiel teilnehmen. Mohamed Salah und Jeremie Frimpong, die ebenfalls von Verletzungen zurückkehren, werden laut Trainerangaben voraussichtlich am Samstag gegen Manchester City eingesetzt.
Die Verletzung von Alisson, einer Schlüsselspieler seit seinem damaligen Vereinsrekordtransfer von Roma im Jahr 2018 für 65 Millionen Pfund, stört Liverpools Vorbereitung auf eines der wichtigsten Spiele der Saison. Er war ein konstanter Leistungsträger und gewann in der vergangenen Saison den Golden Glove Award der Premier League. Seine Führungsqualitäten und seine Fähigkeit, Schüsse zu halten, werden gegen einen Angriff von PSG unter der Führung von Kylian Mbappé schmerzlich vermisst werden.
Für PSG könnte Liverpools Rückschlag einen marginalen psychologischen Vorteil vor dem Duell darstellen. Allerdings wird die französische Mannschaft im Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein ohne Stürmer Hugo Ekitike auskommen müssen. Der Fokus verlagert sich nun darauf, wie Slots Mannschaft sich defensiv ohne ihren etablierten Stammkeeper anpasst und Kelleher, der bereits Champions-League-Erfahrung aus früheren Kampagnen hat, mehr Verantwortung übertragen wird.



