Grégory Lorenzi hat sein Amt als Sportdirektor des Stade Brestois verlassen, um zum Olympique de Marseille zu wechseln, wie die Vereine am Dienstag bestätigten. Der Wechsel erfolgt nach zehn Jahren im Dienste von Brest, wo er eine Phase des deutlichen Wachstums des Vereins überwachte.
Lorenzi erhielt vor dem Spiel von Brest gegen Straßburg am Mittwoch eine Abschiedsfeier und wurde vom Bürgermeister Stéphane Roudaut zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Der Bürgermeister hob Lorenzis Leistungen hervor, darunter der Aufstieg des Vereins in die Ligue 1 und der jüngste dritte Platz, der einen Champions-League-Platz sicherte. Roudaut erinnerte sich auch an ein unvergessliches akrobatisches Tor, das Lorenzi während seiner Spielerzeit 2009 gegen Lens erzielte.
Lorenzis Jahrzehnt bei Brest machte ihn zu einer Schlüsselfigur in der Wiederbelebung des Vereins. Er kam zunächst als Spieler zum Verein, bevor er in eine leitende Position wechselte, was seine tiefe Verbundenheit mit der Bretagne trotz seiner korsischen Herkunft demonstrierte. Seine Arbeit wurde maßgeblich daran zugeschrieben, Brest als konkurrenzfähige Kraft in der französischen Spitze zu etablieren.
Obwohl die finanziellen Details des Transfers nicht bekannt gegeben wurden, wird erwartet, dass Lorenzis Ankunft in Marseille Stabilität und Erfahrung in die sportliche Leitung bringt. Marseille hofft, dass er den Erfolg, den er in Brest erzielte, wiederholen kann, während sie versuchen, eine Mannschaft aufzubauen, die um nationale und europäische Titel kämpfen kann. Dieser Wechsel markiert ein neues Kapitel sowohl für Lorenzi als auch für die beiden beteiligten Vereine, mit hohen Erwartungen an zukünftige Erfolge.



