Wie vom neu ernannten Präsidenten des Vereins, Stéphane Richard, gegenüber BFM Marseille Provence bestätigt wurde, wird Olympique Marseille in den kommenden Tagen Grégory Lorenzi als neuen Sportdirektor einsetzen.
Lorenzi kommt vom Stade brestois, wo er bereits die gleiche Position innehatte, und wird Medhi Benatia bei der Überwachung der Transferstrategie und des Kadersaufbaus ablösen. Die Ernennung erfolgt, während Marseille unter neuer Führung und neuem Management eine Phase des Wiederaufbaus beginnt. Richard erklärte, dass der in der Presse kursierende Name zutreffend sei und die offizielle Bekanntgabe innerhalb weniger Stunden erfolgen werde.
Dieser Wechsel führt dazu, dass Lorenzi einer wachsenden korsischen Vertretung im Verein beitritt und die bereits bestehende Präsenz im Kader und in der Hierarchie von Marseille ergänzt. Seine Ankunft ist besonders bemerkenswert, da er zuvor einen Vertrag bei OGC Nice hatte, was darauf hindeutet, dass Marseille eine Ablösesumme verhandeln musste, um seine Dienste zu sichern.
Lorenzis Amtszeit beim Stade brestois sah, dass sich der Verein als stabiles Team der Ligue 1 etablierte, das für seine kluge Kaderplanung und die Förderung junger Talente bekannt ist. Er wird in französischen Fußballkreisen für seinen analytischen Ansatz und seine Fähigkeit, unterschätzte Spieler zu identifizieren, hoch geschätzt. Die Ernennung deutet darauf hin, dass Marseille einen datengesteuerten und strategischen Ansatz bei der Spielerakquise priorisiert.
Der Wechsel des Sportdirektors kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Marseille, das seinen Kader wieder aufbauen und um die Qualifikation für die Champions League kämpfen möchte. Lorenzi wird die Aufgabe haben, Ziele zu identifizieren und eine klare Fußballphilosophie umzusetzen. Sein Erfolg in dieser Rolle wird wahrscheinlich daran gemessen, ob er die Leistung des Teams verbessern und auf höchstem Niveau konkurrieren kann.




